Das BieterÂverÂfahÂren
GrundÂsätzÂlich kommen bei einem UnterÂnehmensÂverkauf zwei unterÂschiedÂliÂche AngebotsÂverÂfahÂren zur AnwenÂdung. Bei einem BieterÂverÂfahÂren wird im GegenÂsatz zu einem FestpreisÂanÂgeÂbot bis (fast) zum Schluss mit mehreÂren KaufinÂterÂesÂsenÂten, die attrakÂtiÂve KaufanÂgeÂboÂte abgegeÂben haben, verhanÂdelt. Wie bei einer AuktiÂon entscheiÂdet sich erst im Verlauf der VerhandÂlunÂgen, wer den Zuschlag erhält und das UnterÂnehÂmen erwirbt.
MögliÂche KaufpreisÂopÂtiÂmieÂrung versus MultiÂpliÂkaÂtiÂon des Aufwandes
Dieses VerfahÂren dient der OptimieÂrung des KaufpreiÂses und der übrigen KondiÂtioÂnen, erforÂdert jedoch einen hohen Zeit- und ProjektÂaufÂwand bei der KoordiÂnaÂtiÂon mehreÂrer Bieter. So werden bei einem BieterÂverÂfahÂren zur SteigeÂrung des WettbeÂwerbs unter den KaufinÂterÂesÂsenÂten paralÂleÂle VerhandÂlunÂgen und UnterÂnehÂmensÂprüÂfunÂgen (Due Diligence) durchÂgeÂführt. Bei kleineÂren UnterÂnehÂmen ist dieser Aufwand neben dem eigentÂliÂchen TagesÂgeÂschäft in vielen Fällen nicht umsetzbar.
InvesÂtoÂren und Bieterverfahren
Daneben gibt es auch InvesÂtoÂren, die BieterÂverÂfahÂren meiden, da sie angesichts der UnsicherÂheit auch zum Zuge zu kommen, den Aufwand und die Kosten scheuÂen. Es ist daher immer im EinzelÂfall abzuwäÂgen, ob die DurchÂfühÂrung eines BieterÂverÂfahÂrens der richtiÂge Weg ist. Sofern die VorausÂsetÂzunÂgen jedoch gegeben sind, führt das BieterÂverÂfahÂren im RegelÂfall zu höheren Kaufpreisen.
