Von der Due Diligence zum Kaufvertrag | KERN

Der Kaufvertrag

Nach Abschluss der Due Diligence mündet der Verkaufsprozess im Idealfall in den konkreten Kaufvertragsverhandlungen. Dabei ist insbesondere das Können eines erfahrenen Rechtsberaters gefragt. Wenn bereits im LOI bzw. verbindlichen Angebot die wesentlichen Elemente des Verkaufs vereinbart wurden und die – gut vorbereitete – Due Diligence planmäßig verlaufen ist, können die Vertragsverhandlungen zügig verlaufen.

Die Rechte und Pflichten von Verkäufer und Käufer

Zusätzlich zu den Vereinbarungen des LOI liegt der Schwerpunkt des Kaufvertrags auf den gegenseitigen Rechten und Pflichten des Verkäufers und des Käufers. Hierzu zählen neben der Kaufpreisgestaltung und der Definition der zu übertragenden Vermögenswerte insbesondere Garantien des Verkäufers, aber auch Zusicherungen des Käufers und selbstverständlich Regelungen zu Haftung und ggf. Schadensersatz. Je nach Vertragsart – man unterscheidet zwischen dem Verkauf von Vermögenswerten auf der einen Seite und dem Verkauf von Geschäftsanteilen auf der anderen Seite – muss der Kaufvertrag notariell beurkundet werden. In vielen Fällen steht der Vollzug des Verkaufs auch unter aufschiebenden Bedingungen. Erst nachdem diese erfüllt sind, findet die Unternehmensveräußerung mit der Kaufpreiszahlung seinen erfolgreichen Abschluss.