Der Unternehmensverkauf als Neustart | KERN Unternehmensnachfolge

Der Unter­neh­mens­ver­kauf als Neustart

Wenn es um das Thema Unter­neh­mens­ver­kauf geht, denken die meisten Menschen oft an eine alters­be­ding­te Nachfol­ge oder an eine große Trans­ak­ti­on bei Konzer­nen. Ebenso kann dem verkau­fen­dem Unter­neh­mer der Unter­neh­mens­ver­kauf als Neustart in eine andere Lebens­pha­se helfen. Die Gründe dafür sind vielfäl­tig.

Wir bekom­men immer mehr Manda­te von Unter­neh­mern, die Mitte oder Ende 40 sind. Weit entfernt von einem Alter, wo es um die “klassi­sche” Nachfol­ge­si­tua­ti­on geht. Bei den kosten­lo­sen Erstge­sprä­chen stellt sich dann oftmals heraus, dass die Unter­neh­men keines­falls wirtschaft­lich schlecht daste­hen. Eine wirtschaft­li­che Krise zeich­net sich auch nicht ab. Ganz im Gegen­teil. Die Firmen dieser Unter­neh­mer sind meistens sehr solide und ertrag­reich aufge­stellt. Vielmehr sind die jungen Unter­neh­mer zumeist technisch auf der Höhe und sprudeln vor innova­ti­ven Ideen. Genau hier liegt der Kernpunkt für den Wunsch nach einem Unter­neh­mens­ver­kauf.

Junge Unter­neh­mer sind Macher

Jünge­re Unter­neh­mer haben ihre erste Firma vielleicht mit 20 Jahren gegrün­det und sind heute 45 Jahre alt. Folglich können Sie bereits auf 25 Jahre Unter­neh­mer­tum zurück­bli­cken. In den 25 Jahren haben Sie ihr Unter­neh­men stetig aufge­baut. Dabei haben Sie die natür­li­chen Höhen und Tiefen der Wirtschafts­welt erlebt. Diese Unter­neh­mer stehen nun vor einer Entschei­dung. Entwe­der das eigene Unter­neh­men weiter ausbau­en oder die vielen neuen Ideen endlich verwirk­li­chen. Das Unter­neh­men hat Sie gut ernährt und sorgt in den meisten Fällen dafür, dass Sie ein unbeschwer­tes Leben in finan­zi­el­ler Unabhän­gig­keit führen können. Mit Mitte 40 verspü­ren die Unter­neh­mer den Drang, etwas Neues zu wagen. Vielleicht haben diese Menschen eine Leiden­schaft, die nichts mit dem eigenen Unter­neh­men gemein­sam hat. Sie sind Macher und keine Verwal­ter von Struk­tu­ren. Der Unter­neh­mens­ver­kauf als Neustart ist die richti­ge Lösung. 

Ein Beispiel aus der Reali­tät

Der Unter­neh­mer führt seit Jahren erfolg­reich ein stark wachsen­des IT Unter­neh­men. Er hat genug Mitar­bei­ter, zufrie­de­ne Kunden und natür­lich Kunden die nie zufrie­den sind. Er hat sein ganzes Herzblut in dieses Unter­neh­men gesteckt. Dennoch muss er sich nun mit Dingen beschäf­ti­gen, die ihm keinen Spaß machen. Perso­nal­ge­sprä­che, Kunde­n­e­s­ka­la­ti­ons­ge­sprä­che, Vertrags­ver­hand­lun­gen und und und. Dieser Unter­neh­mer brennt immer noch für sein Thema “Digita­li­sie­rung”, aber er kann nicht das gut gehen­de Unter­neh­men komplett umbau­en oder neu anfan­gen. Seine Unter­neh­mens­grö­ße ist nicht dafür geeig­net einen Geschäfts­füh­rer einzu­stel­len, der ihn ersetzt, so dass er sich ganz neuen Dingen widmen kann. Seine Entschei­dung ist gefal­len. Er verkauft das Unter­neh­men und übergibt es zu 100% an einen neuen Unter­neh­mer. Dadurch kann dieser sein Unter­neh­men in die neue Zeit und mit neuer Energie fortfüh­ren.

Chancen für den Käufer

Diese Firmen sind für Unter­neh­mens­käu­fer eine Riesen­chan­ce. Sie bekom­men ein profi­ta­bles Unter­neh­men. Dazu kommt ein Überge­ber, der aufgrund seines Alters innova­ti­ve Ideen und eine hohe Leistungs­be­reit­schaft mit einbrin­gen kann. Zudem ist er äußerst hilfs­be­reit bei der Überga­be, da ihm die neue Situa­ti­on neuen Schwung und Lebens­freu­de liefert. Aus unserer Sicht empfiehlt sich hier die Einset­zung eines Beira­tes, über den das Know-how des Überge­bers genutzt wird.

Ein Unter­neh­mens­ver­kauf muss folglich nicht immer aus Alters­grün­den oder Krank­heit erfol­gen. Oft erfolgt ein Unter­neh­mens­ver­kauf auch aus anderen Gründen, die bereits in einem guten Unter­neh­mens­ex­po­sé heraus­ge­ar­bei­tet werden sollten.

Im Unter­neh­mens­ver­kauf lauern einige Risiken. Wie Sie diese gekonnt ausschlie­ßen, erklärt Ihnen KERN-Gründer Nils Koerber im Webinar Unter­neh­mens­ver­kauf ohne Risiko und Wertver­lust.

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Warum verkau­fen auch jünge­re Unter­neh­mer ihre Firma?

Jünge­re Unter­neh­mer haben ihr Unter­neh­men meist schon sehr jung gegrün­det. Damit können Sie auf eine lange Zeit in ihrem Unter­neh­men zurück blicken. Dieser Unter­neh­mer­typ des Machers sprudelt nur so vor kreati­ven Ideen. Und manch­mal lassen sich diese eben nur in einer neuen Unter­neh­mung verfol­gen. Deshalb ist der Unter­neh­mens­ver­kauf als Neustart dann häufig alter­na­tiv­los.

Welche Chancen bietet der Unter­neh­mens­kauf von einem jungen Inhaber für den Käufer?

Für Unter­neh­mens­käu­fer stellen solche Firmen eine Riesens­chan­ce dar. Schließ­lich ist das Unter­neh­men profi­ta­bel und der junge Überge­ber sprudelt nur so vor Ideen. Er ist voller Taten­drang und hilft mit seinem Know-how beim erfolg­rei­chen Unter­neh­mens­ver­kauf. Schließ­lich verschafft ihm dieser Schritt neuen Energie und Lebens­freu­de. Am besten lassen sich diese Quali­tä­ten junger Inhaber über die Einrich­tung eines Beirats nutzen.