Der Beitrag Das Substanzwertverfahren: Der verlässliche Maßstab für den Mindestwert von Unternehmen mit hohem Anlagevermögen erschien zuerst auf KERN 2026.
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Das Substanzwertverfahren ist ein zentrales Einzelbewertungsverfahren in der Unternehmensbewertung, das den materiellen Wert eines Unternehmens ermittelt. Dabei wird der sogenannte Substanzwert des Unternehmens durch die Ermittlung aller Vermögensgegenstände abzüglich der Schulden bestimmt. Zu den bewerteten Vermögenswerten zählen unter anderem Immobilien, Maschinen, Betriebsausstattung und Finanzanlagen.
Für Unternehmensverkäufer ist diese das Substanzwertverfahren relevant, um den Mindestwert ihres Unternehmens festzustellen. Für Unternehmenskäufer dient es als Absicherung, um das Risiko einer Überzahlung zu minimieren. Dieses Verfahren konzentriert sich auf die physische Substanz des Unternehmens und lässt immaterielle Werte wie Kundenstamm oder Markenimage unberücksichtigt. Es ist besonders in Branchen mit hohen Anlagevermögen und stabilen Sachwerten von Bedeutung.
Es schafft Transparenz über die Vermögensstruktur und unterstützt fundierte Entscheidungen im Rahmen von Unternehmensverkäufen.
Das Substanzwertverfahren bewertet ein Unternehmen auf Basis seiner wirtschaftlichen Substanz. Es konzentriert sich auf die materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände, um den Substanzwert zu ermitteln. Dieser Wert spiegelt wider, was es kosten würde, das Unternehmen mit denselben Ressourcen neu zu schaffen (Reproduktionswert).
Immaterielle Werte bleiben allerdings im klassischen Substanzwertverfahren meist unberücksichtigt, da sie schwer zu quantifizieren sind. Allerdings gibt es modifizierte Ansätze, die versuchen, auch immaterielle Werte mit einzubeziehen, was jedoch nicht zur Standardanwendung gehört.
Die Formel lautet:
Substanzwert = Summe der Vermögensgegenstände – Verbindlichkeiten
Angenommen, ein Produktionsunternehmen wird bewertet. Die Maschinen werden mit 600.000 €, das Betriebsgebäude mit 1.500.000 € und die Patente mit 300.000 € angesetzt. Nach Abzug der Verbindlichkeiten von 500.000 € ergibt sich ein Substanzwert von 1.900.000 €. Dies gibt potenziellen Käufern eine klare Vorstellung vom wirtschaftlichen Mindestwert des Unternehmens.

Das Substanzwertverfahren in der Unternehmensbewertung wird in verschiedenen geschäftlichen Kontexten eingesetzt, in denen eine präzise Bestimmung des materiellen Vermögens erforderlich ist. Zu den häufigsten Anwendungsbereichen zählen:
Als Gesamtbewertungsverfahren wird es bevorzugt in Branchen mit hohem Anlagevermögen wie Industrie, Bau oder Immobilien eingesetzt. So bietet es eine solide Entscheidungsgrundlage für Investoren und Unternehmenslenker.
Das Substanzwertverfahren bietet sowohl klare Vorteile als auch einige Einschränkungen, die bei der Unternehmensbewertung berücksichtigt werden müssen.

Diese Aspekte zeigen, dass das Verfahren sich besonders für Unternehmen mit hohen materiellen Vermögenswerten eignet, während es für Dienstleistungs- oder Technologieunternehmen nur eingeschränkt sinnvoll ist.
Das Substanzwertverfahren wird häufig mit anderen Einzelbewertungsverfahren kombiniert, um eine umfassende Unternehmensbewertung sicherzustellen. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung von Vermögenswerten und zukünftigen Erträgen.
Es eignet sich besonders für Unternehmen mit hohem Sachwertanteil wie in der Industrie oder im Immobiliensektor. Es bietet Transparenz und leicht nachvollziehbare Wertermittlungen, berücksichtigt jedoch nicht die zukünftige Ertragskraft oder schwer messbare immaterielle Werte.
Für komplexe Unternehmensbewertungen ist die Kombination mit unterschiedlichen Bewertungsmethoden wie dem Ertragswertverfahren oder der Discounted-Cashflow-Methode (DCF) empfehlenswert. Unternehmer sollten sich bei der Wertermittlung ihres Unternehmens an erfahrene Experten wenden, um eine fundierte und marktgerechte Einschätzung zu erhalten. Wir stehen Ihnen als verlässlicher Partner mit umfassender Expertise im Bereich Unternehmensbewertung zur Seite.
Nein, der Substanzwert umfasst das gesamte Vermögen abzüglich der Schulden, während das Eigenkapital nur den Bilanzwert ausweist.
Das Substanzwertverfahren eignet sich für Unternehmen mit hohem Sachwertanteil, wie in der Industrie oder bei Liquidationen, sowie bei Unternehmensverkäufen, Nachfolgeregelungen und Insolvenzen. Es wird besonders dann verwendet, wenn die Fortführung des Unternehmens ungewiss ist. Das Ertragswertverfahren hingegen wird für Unternehmen mit stabilen und prognostizierbaren Erträgen eingesetzt, da es die zukünftige wirtschaftliche Leistung berücksichtigt. Eine Kombination beider Verfahren liefert häufig die präzisesten Unternehmenswerte.
Ja, wenn die Schulden höher sind als die Unternehmenswerte, kann der Substanzwert negativ ausfallen.
Materielle und immaterielle Unternehmenswerte wie Maschinen, Immobilien, Patente und Schulden werden bilanziert und bewertet.
Der Wiederbeschaffungswert bezeichnet die aktuellen Marktpreise für die Neubeschaffung von Vermögensgegenständen mit vergleichbarer Funktion und Qualität.
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]]>Der Beitrag Bestehende GmbH kaufen: Ein umfassender Leitfaden für Käufer erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Denken Sie über einen Kauf einer GmbH nach?
Nutzen Sie die Chance, von unserer langjährigen Erfahrung in der Unternehmensnachfolge zu profitieren. Ob Sie erste Fragen haben oder bereits gezielt nach einer passenden GmbH suchen – KERN begleitet Sie kompetent durch den gesamten Prozess.

Die wichtigsten Fakten zum Artikel auf einen Blick:
Die Übernahme einer bestehenden GmbH kann ein strategischer Schachzug für Unternehmer sein, der sowohl den Markteintritt beschleunigt als auch etablierte Ressourcen bietet.
Eine GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ist eine Rechtsform für Unternehmen, die in vielen Ländern verbreitet ist. Sie zeichnet sich durch ihre beschränkte Haftung aus, was bedeutet, dass die persönliche Haftung der Gesellschafter auf ihre Einlagen, das sogenannte Stammkapital, beschränkt ist. Die GmbH ist eine eigenständige juristische Person, die Vermögen und Verbindlichkeiten besitzt.


Im Vergleich zur Gründung einer GmbH bietet der Kauf einer bestehenden GmbH oder der Kauf einer Vorratsgesellschaft einige klare Unterschiede im Rahmen des Konzepts “Kaufen statt Gründen”. Während bei einer Neugründung der Unternehmer von Grund auf ein Unternehmen aufbauen muss, übernimmt der Käufer einer bestehenden GmbH ein bereits existierendes Geschäft. Dies reduziert das Start-up-Risiko erheblich. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Anpassung an bereits bestehende Strukturen und Prozesse erforderlich sein kann. Der individuelle Gestaltungsspielraum ist möglicherweise begrenzt, aber die schnelle Marktpositionierung kann dennoch einen entscheidenden Vorteil bieten.
Der Erwerb einer GmbH stellt einen entscheidenden Schritt dar, der durch sorgfältige Planung und umfassende Prüfungen begleitet sein sollte. Dieser Abschnitt bietet einen detaillierten Einblick in die essenziellen Aspekte, die Sie im Auge behalten sollten, wenn Sie die Übernahme einer bestehenden GmbH in Betracht ziehen.
In dem folgenden Abschnitt werden die entscheidenden Schritte beleuchtet, um den Erwerbsprozess optimal vorzubereiten.
Die Grundlage für einen erfolgreichen GmbH-Kauf bildet eine umfassende Marktanalyse. Untersuchen Sie sorgfältig das Marktumfeld, die Konkurrenz, potenzielle Wachstumschancen und aktuelle Trends. Die Zielsetzung sollte klar definiert sein – identifizieren Sie Ihre langfristigen Geschäftsziele und überprüfen Sie, ob die zu erwerbende GmbH mit Ihrer strategischen Ausrichtung übereinstimmt. Dieser Schritt legt den Grundstein für eine fundierte Entscheidung und eine effektive Integration nach dem Kauf.
Eine solide Finanzplanung ist unerlässlich, um die finanziellen Aspekte des GmbH-Erwerbs zu bewältigen. Erstellen Sie einen detaillierten Finanzplan, der nicht nur den Kaufpreis, sondern auch potenzielle Zusatzkosten, wie etwa für die Due Diligence, rechtliche Beratung und mögliche Anpassungen im operativen Bereich, berücksichtigt. Die Budgetierung ermöglicht es, finanzielle Ressourcen effizient zu allozieren und sicherzustellen, dass der Erwerb im Einklang mit den finanziellen Kapazitäten des Unternehmens steht.
Die Suche nach der geeigneten GmbH und deren anschließende Bewertung sind kritische Phasen im Kaufprozess. Ein systematischer Ansatz und eine gründliche Analyse sind dabei unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Übernahme den strategischen Zielen und den finanziellen Möglichkeiten Ihrer Firma entspricht. Je genauer Ihre konkreten Vorstellungen von dem Zielunternehmen sind, desto höher sind Ihre Chancen auf Erfolg.
Die Suche nach der idealen GmbH erfordert eine präzise Definition Ihrer Anforderungen und Ziele. Identifizieren Sie klare Kriterien wie Branche, Unternehmensgröße, geografische Lage und finanzielle Performance. Nutzen Sie professionelle Netzwerke, Branchenveranstaltungen und Unternehmensmakler, um potenzielle Übernahmeziele zu identifizieren. Eine gründliche Recherche und eine gezielte Herangehensweise sind entscheidend, um Unternehmen zu finden, die sowohl kulturell als auch geschäftlich gut zu Ihrer Organisation passen.
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Die Bewertung und Analyse potenzieller Zielunternehmen sind entscheidende Schritte, um den Wert und die Eignung einer GmbH für Ihren Betrieb zu bestimmen. Führen Sie eine detaillierte Due Diligence durch, die sowohl finanzielle als auch rechtliche Aspekte abdeckt. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur vergangene finanzielle Leistungen, sondern auch zukünftiges Potenzial und Risiken. Achten Sie auf kritische Faktoren wie bestehende Verträge, Mitarbeiterstruktur und eventuelle rechtliche Belastungen. Eine umfassende Analyse gewährleistet, dass Sie gut informierte Entscheidungen treffen und mögliche Fallstricke frühzeitig erkennen.
Die finanziellen Überlegungen beim Kauf einer GmbH spielen eine zentrale Rolle und erfordern eine gründliche Planung sowie die Berücksichtigung verschiedener Aspekte. In diesem Abschnitt werden wichtige finanzielle Überlegungen behandelt, um einen fundierten Erwerbsprozess zu gewährleisten.
Finanzierungsmöglichkeiten für den Kauf einer GmbH sind von entscheidender Bedeutung und erfordern eine gründliche Analyse. Vier wichtige Finanzierungsinstrumente sind:
| Eigenkapital: • Umfasst finanzielle Mittel der Gesellschafter. • Bietet Unabhängigkeit, da keine Rückzahlungen erforderlich sind. • Erhöht jedoch die persönliche finanzielle Verantwortung. | Bankdarlehen: • Direkte Kreditaufnahme von Finanzinstituten. • Erfordert eine solide Bonität und Sicherheiten. • Bietet festgelegte Zinsen und Rückzahlungsmodalitäten. |
| Fremdkapital: • Einbeziehung von Darlehen oder Krediten. • Ermöglicht eine größere Kapitalbeschaffung. • Trägt das Risiko höherer Zinszahlungen und Rückzahlungen. | Beteiligungen: • Einbindung von Investoren oder Kapitalgebern. • Erweitert die finanziellen Ressourcen. • Geht mit Anteilsabgaben und Mitspracherechten einher. |
Die Auswahl der optimalen Finanzierung hängt von individuellen Unternehmenszielen, finanzieller Lage und Risikobereitschaft ab. Eine sorgfältige Abwägung dieser Optionen ermöglicht eine fundierte Entscheidung und legt den Grundstein für einen erfolgreichen GmbH-Kauf.
Die sorgfältige Bewertung des Zielunternehmens ist von zentraler Bedeutung für einen erfolgreichen GmbH-Kauf. Zwei Punkte auf die Sie achten sollten:
Die präzise Bewertung legt den Grundstein für die Festlegung eines angemessenen Kaufpreises und identifiziert potenzielle Risiken. Insbesondere die Ertragswertmethode spielt eine Schlüsselrolle und sollte bei der Entscheidungsfindung über den Return on Investment beachtet werden.
Die Option, eine GmbH ohne Stammkapital zu erwerben, bietet vielseitige Finanzierungsmöglichkeiten. Insbesondere der Kauf von Vorrats GmbHs bzw. Vorratsgesellschaften bietet den Vorteil, dass die Gründung und Eintragung bereits abgeschlossen sind, ohne dass operative Tätigkeiten aufgenommen wurden. Um dies umzusetzen, stehen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung, die je nach Unternehmensstrategie und Kapitalbedarf gewählt werden können:
Die Möglichkeit, eine GmbH ohne Stammkapital zu erwerben, erfordert eine gründliche Prüfung der Finanzierungsquellen und der damit verbundenen rechtlichen Aspekte. Es ist entscheidend, die langfristigen Auswirkungen auf die Kapitalstruktur und Bonität zu berücksichtigen, um eine nachhaltige finanzielle Stabilität zu gewährleisten.
Gesetzliche Vorgaben und Bestimmungen spielen eine zentrale Rolle beim Kauf einer GmbH. Da es sich bei GmbHs und anderen Gesellschaften um eigenständige juristische Personen handelt, müssen spezifische Gesetze und Vorschriften beachtet werden, um rechtliche Risiken zu minimieren.
Eine tiefgehende Kenntnis der rechtlichen Grundlagen beim GmbH-Kauf ist entscheidend. Im Folgenden sehen Sie vier wichtige Punkte:
Eine fundierte Kenntnis dieser rechtlichen Aspekte bietet nicht nur Sicherheit, sondern erleichtert auch die reibungslose Durchführung des Übernahmeprozesses. Die Einbeziehung erfahrener Rechtsanwälte mit Transaktionserfahrung ist dabei unerlässlich, um etwaige Fallstricke zu vermeiden.
Die Vertragsgestaltung spielt eine entscheidende Rolle im Übernahmeprozess einer GmbH. Dabei sind drei wichtige Punkte zu beachten:
Die sorgfältige Ausarbeitung von Verträgen schafft eine solide Grundlage für einen erfolgreichen Geschäftserwerb und minimiert das Risiko von rechtlichen Auseinandersetzungen. Expertise durch erfahrene Rechtsanwälte ist dabei essenziell.
Neben den gesetzlichen Vorgaben und der ordnungsgemäßen Vertragsgestaltung ist es unerlässlich, ein separates Bankkonto für die GmbH einzurichten. Dieses Konto ermöglicht eine rechtssichere Abwicklung des Zahlungsverkehrs und gewährleistet eine saubere Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Finanzen. Diese Trennung spielt eine wichtige Rolle bei der Haftungsprüfung und ist ein wesentlicher Bestandteil der ordnungsgemäßen Geschäftsführung.
Die Durchführung einer gründlichen Due Diligence Prüfung ist ein unverzichtbarer Schritt beim Kauf einer GmbH, um potenzielle Risiken zu minimieren und Chancen zu identifizieren. Dieser Abschnitt erläutert die Bedeutung und den Ablauf der Due Diligence sowie die wesentlichen Schritte bei der Identifizierung von Risiken und Chancen.
Die Due Diligence ist ein umfassender Überprüfungsprozess, der die finanziellen, rechtlichen und operativen Aspekte des Zielunternehmens untersucht. Ihre Bedeutung liegt darin, potenzielle Risiken aufzudecken und sicherzustellen, dass alle relevanten Informationen transparent vorliegen. Der Ablauf umfasst die Analyse von Finanzunterlagen, rechtlichen Verpflichtungen, operativen Prozessen und strategischen Plänen. Eine gründliche Due Diligence legt die Grundlage für fundierte Entscheidungen im Übernahmeprozess.

Die Identifizierung von Risiken und Chancen ist ein zentraler Bestandteil der Due Diligence. Durch die Analyse von Finanzberichten, Verträgen, rechtlichen Dokumenten und operativen Abläufen können potenzielle Risiken wie etwa verborgene Verbindlichkeiten, rechtliche Konflikte oder operative Schwächen aufgedeckt werden. Gleichzeitig ermöglicht die Due Diligence die Identifizierung von Chancen, wie etwa ungenutzten Potenzialen, strategischen Vorteilen oder effizienteren Betriebsabläufen. Eine umfassende Bewertung von Risiken und Chancen ermöglicht es, den Gesamtwert des Zielunternehmens zu verstehen und eine informierte Entscheidung über den Erwerb zu treffen.
Der Erwerb einer GmbH birgt bestimmte Risiken und Herausforderungen, die es zu erkennen und proaktiv anzugehen gilt. In diesem Abschnitt werden potenzielle Herausforderungen beleuchtet und Wege aufgezeigt, wie sie erfolgreich bewältigt werden können. Zusätzlich wird der Umgang mit Altlasten und Verbindlichkeiten als zentraler Aspekt behandelt.
Bei der Übernahme einer GmbH können verschiedene Herausforderungen auftreten:
Entdecken Sie mit unserem wissenschaftlich fundierten Unternehmercheck, wo Ihre Stärken liegen.
Darauf sollten Sie besonders achten, wenn es um den Umgang mit Altlasten und Verbindlichkeiten beim Erwerb einer GmbH geht:
Diese Aspekte sind entscheidend, um Altlasten und Verbindlichkeiten erfolgreich zu managen und einen effizienten Übergang sicherzustellen.
Der Erwerb einer GmbH ist ein anspruchsvoller Prozess, der sorgfältige Planung und Durchführung erfordert. Hier sind einige praktische Tipps, die Ihnen helfen können, einen reibungslosen und erfolgreichen Übergang zu gewährleisten:

Erfahren Sie in unserem Unternehmenskauf Ratgeber, wie der Firmenkauf zum Erfolg wird.

Der Erwerb einer GmbH erfordert einen strukturierten Ansatz und eine präzise Planung. Hier sind die wesentlichen Schritte, die Sie befolgen können, um erfolgreich eine GmbH zu kaufen:
Die Übernahme einer bestehenden GmbH eröffnet vielfältige Chancen, den Geschäftsbetrieb zu beschleunigen und auf etablierte Ressourcen zurückzugreifen. Dieser Leitfaden bietet einen umfassenden Einblick in die Grundlagen beim Kauf einer GmbH, von der Definition der Gesellschaft mit beschränkter Haftung bis zu den Herausforderungen, Vorteilen und dem klaren Unterschied zur Neugründung. Ein strategischer GmbH-Kauf erfordert eine sorgfältige Planung, die Definition klarer Geschäftsziele, finanzielle Vorbereitung und eine gründliche Due Diligence. Die Wahl der Finanzierungsoptionen, eine präzise Bewertung des Zielunternehmens und die Beachtung rechtlicher Aspekte sind entscheidend für einen erfolgreichen Erwerb. Eine transparente Kommunikation mit Mitarbeitern, eine fokussierte Integrationsstrategie und die Beibehaltung einer langfristigen Perspektive sind Schlüsselaspekte für einen reibungslosen Übergang. Insgesamt ermöglichen diese Schritte und Tipps einen strukturierten Prozess, um erfolgreich in den Besitz einer GmbH zu gelangen.
Die finanzielle Gesundheit einer GmbH kann durch die Analyse von Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Cashflow-Statements bewertet werden. Zudem ist eine gründliche Due Diligence erforderlich, um mögliche finanzielle Risiken zu identifizieren.
Die ersten Schritte, um eine GmbH zu kaufen umfassen die klare Definition der Geschäftsziele, eine umfassende Marktforschung zur Identifikation potenzieller Übernahmeziele, sowie die finanzielle Vorbereitung und Planung.
Die Kosten beim Kauf einer bestehenden GmbH können den Kaufpreis selbst, Kosten für die Due Diligence-Prüfung, professionelle Beratung von Anwälten und Beratern sowie etwaige Integrationskosten umfassen.
Unternehmensformen können beispielsweise die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung), die AG (Aktiengesellschaft) und die UG (Unternehmergesellschaft) sein, je nach den Bedürfnissen und Zielen des Unternehmens.
Eine Mantel GmbH ist eine GmbH, die gegründet wurde, aber bisher keine geschäftlichen Aktivitäten hatte. Sie wird häufig für den Verkauf oder die Neuausrichtung genutzt. Ähnlich verhält es sich beim Kauf einer Vorrats GmbH. Der Kauf einer Vorrats GmbH ermöglicht es Unternehmern, schnell und unkompliziert in den Markt einzutreten, da die Gesellschaft bereits gegründet und im Handelsregister eingetragen ist. Dies spart Zeit und administrative Hürden im Vergleich zur Neugründung.
Eine GmbH Vorratsgesellschaft, oder Vorrats GmbH, ist eine bereits gegründete GmbH, die auf Vorrat gehalten wird und später verkauft wird, um eine schnelle Unternehmensgründung zu ermöglichen.
Eine Vorrats GmbH kann durch den Kauf von Geschäftsanteilen oder den Erwerb der GmbH inklusive des Stammkapitals erworben werden. Dies ermöglicht eine rasche Verfügbarkeit einer bereits gegründeten und eingetragenen Gesellschaft.
Der Beitrag Bestehende GmbH kaufen: Ein umfassender Leitfaden für Käufer erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Der Beitrag Unternehmenstransaktion: Kauf & Verkauf von Unternehmen erfolgreich meistern erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Die richtige Vorbereitung, eine umfassende Unternehmensbewertung und die Berücksichtigung steuerlicher und rechtlicher sowie wirtschaftlicher Aspekte bilden die Basis erfolgreicher Unternehmenskäufe und -verkäufe. Mit dem Know-how erfahrener Berater an Ihrer Seite können die Phasen einer Transaktion – von der ersten Einschätzung bis zum erfolgreichen Abschluss – effizient und zielgerichtet gemeistert werden.
Dieser Leitfaden führt Sie durch alle Phasen einer Unternehmenstransaktion, von der ersten Planung bis zum erfolgreichen Abschluss. Er bietet Ihnen wertvolle Tipps und Informationen, die Ihnen helfen, Risiken zu minimieren, Chancen zu nutzen und Ihre Ziele zu erreichen.
Mit den Spezialisten von KERN Unternehmensnachfolge an Ihrer Seite, die Sie in jeder Phase begleiten – von der ersten Analyse über die Partnersuche bis zur Vertragsgestaltung und Integration –, steht Ihrem Erfolg nichts im Weg.
Unternehmenstransaktionen sind Vorgänge, durch die die Eigentumsverhältnisse eines Unternehmens oder von Unternehmensteilen verändert werden. Sie umfassen den Kauf, Verkauf, die Spaltung von Unternehmen bzw. Unternehmensanteilen oder auch Unternehmensfusionen. Ziel solcher M&A-Transaktionen (Mergers & Acquisitions) ist es, strategische Unternehmensziele wie Wachstum, Markterweiterung, Nachfolgesicherung, Diversifikation oder Synergieeffekte zu erreichen.
Der Begriff Unternehmenstransaktion umspannt verschiedene Formen des Unternehmenskaufs, -verkaufs und -zusammenschlusses.

Je nach Zielsetzung und Ausgangslage kommen unterschiedliche Transaktionsarten infrage:
Akquisitionen zeichnen sich durch den gezielten Erwerb von Unternehmen oder Unternehmenseinheiten aus, entweder via Share Deal, die den Kauf von Anteilen an der Gesellschaft betreffen, oder durch Asset Deals, die den Erwerb ausgewählter Vermögenswerte umfassen. Diese Strategien werden von einem breiten Akteurespektrum, inklusive strategischer Investoren, Finanzinvestoren und Marktkonkurrenten sowie Einzelpersonen (MBI), verfolgt, um ihre Marktposition zu konsolidieren oder neue Geschäftsfelder zu erschließen bzw. zu integrieren.
Desinvestitionen reflektieren den strategischen Rückzug, die Veräußerung von Unternehmen oder Unternehmensbereichen, motiviert durch den Wunsch nach Portfoliobereinigung, finanzieller Restrukturierung oder der Vorbereitung einer geordneten Unternehmensnachfolge. Dies umfasst ein diverses Feld an Veräußerern, von Privatunternehmern bis hin zu Strategen und Finanzinvestoren.
Nachfolgeplanungen dienen der Sicherstellung der Unternehmenskontinuität durch die Übergabe an die nächste Generation, seien es Familienmitglieder, das bestehende Management oder externe Nachfolger, und repräsentieren eine wesentliche strategische Herausforderung.
Innerhalb dieses Spektrums differenzieren sich spezialisierte Transaktionsarten wie:
Unternehmenstransaktionen im Bereich Mergers & Acquisitions (M&A) oder der Unternehmensnachfolge werden von primär 5 treibenden Kräfte getrieben.

Die spezifischen Beweggründe variieren je nach Unternehmenssituation und Marktlage, wobei eine klar definierte Zielsetzung stets den Grundstein für den Erfolg bildet.
Die professionelle Begleitung bei Unternehmenstransaktionen ist aufgrund der Komplexität und der hohen finanziellen sowie strategischen Bedeutung dieser Vorgänge unverzichtbar. Expertenwissen in Bereichen wie Unternehmensbewertung, gesellschaftsrechtliche Aspekte, Due Diligence und Verhandlungsführung minimiert Risiken und steigert die Erfolgschancen der Transaktion.
Erfahrene Berater erkennen und navigieren durch potenzielle Fallstricke, sichern eine objektive Einschätzung und unterstützen bei der zielgerichteten Umsetzung der Transaktionsziele. Dadurch wird der Grundstein für eine erfolgreiche, zukunftsorientierte Entwicklung des Unternehmens gelegt.

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Ein Unternehmenskauf ist eine große Entscheidung. Hier erfahren Sie, warum dieser Weg einfacher, lukrativer und spannender ist, als selbst zu gründen. Entdecken Sie, wie Ihnen das KERN-Netzwerk bei Ihrem erfolgreichen Unternehmenskauf zur Seite steht. Starten Sie gleich mit dem Einrichten Ihres kostenlosen Suchprofils.
Der Kauf und Verkauf von Unternehmen, ob als strategische Expansion oder Portfoliooptimierung, durchläuft einen präzisen und anspruchsvollen Prozess, der sich von der initialen Strategie bis zur finalen Integration erstreckt. Die 6 Kernphasen dieses Prozesses umfassen (aus Investorensicht):

Für den Erfolg einer Unternehmenstransaktion sind essenzielle Faktoren entscheidend, die weit über die finanziellen Aspekte hinausgehen und eine solide Basis für jede Phase des Prozesses bilden:

KERN Unternehmensnachfolge unterstützt Unternehmen in allen Phasen der Transaktion. Sehen Sie nachfolgend Erfahrungsberichte zum Verkauf und Kauf von Unternehmen:
Unternehmenstransaktionen spielen für die Weiterentwicklung von Unternehmen, Branchen und Märkten eine wichtige Rolle. Sie eröffnen neue Möglichkeiten für Wachstum, Expansion, Diversifikation, Nachfolge- und Restrukturierungsmaßnahmen. Gleichzeitig bergen sie Risiken, erfordern spezifische Fachkenntnisse und sind oft mit emotionalen Herausforderungen verbunden.
Die erfolgreiche Durchführung einer Unternehmenstransaktion ist das Ergebnis einer Kombination mehrerer Faktoren:
M&A steht für Mergers & Acquisitions und beschreibt den Zusammenschluss oder die Übernahme von Unternehmen.
Die Due Diligence ist eine eingehende Prüfung des Unternehmens, um Risiken und Chancen zu identifizieren. Sie umfasst z.B. die Analyse der Finanzsituation, der Geschäftsprozesse und des Marktumfelds.
Die Begleitung durch erfahrene M&A-Berater bietet viele Vorteile, z.B. Zugang zu einem Netzwerk potenzieller Käufer, professionelle Verhandlungsführung und Vermeidung von Fehlern.
Die Dauer kann stark variieren, liegt aber meist zwischen 6 und 24 Monaten.

Es gibt verschiedene Verkaufsstrategien, z.B. die direkte Ansprache potenzieller Käufer, die Durchführung eines Bieterverfahrens oder der Verkauf über eine Auktionsplattform.
Neben der Due Diligence sollten auch die Finanzierung, die Integration des Unternehmens und die rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.
Der Beitrag Unternehmenstransaktion: Kauf & Verkauf von Unternehmen erfolgreich meistern erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Der Beitrag Leveraged Buyout: Definition & Ablauf bei Unternehmensübernahme erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Die wichtigsten Fakten zum LBO Leveraged Buyout beim Unternehmenskauf auf einen Blick:
Beim Leveraged Buyout wird die Übernahme eines Unternehmens mit einem großen Teil an Fremdkapital finanziert. Dabei dient das Fremdkapital als Hebel (Leverage), um die Rendite für den Käufer zu maximieren.
Die Entstehung lässt sich auf die 1950er und 1960er Jahre zurückführen. Diese Finanzstrategie entstand als Antwort auf die Herausforderung, große Unternehmen zu übernehmen, indem eine erhebliche Fremdfinanzierung genutzt wurde. Der grundlegende Ansatz besteht darin, dass Investoren, anstatt das gesamte Eigenkapital für den Kauf aufzubringen, einen Großteil des benötigten Kapitals durch Kredite beschaffen. Dies ermöglichte es, auch große Unternehmen zu erwerben, die andernfalls finanziell unerreichbar gewesen wären. Das Leveraged Buyout-Konzept revolutionierte die Art und Weise, wie Unternehmensübernahmen finanziert werden, und hatte einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der Unternehmensfinanzierung.
Die Welt des Leveraged Buyouts ist ständigen Veränderungen unterworfen. Wir werden die Trends und Innovationen untersuchen, die diese Strategie geprägt haben. Von den verschiedenen LBO-Strukturen bis hin zu regulatorischen Entwicklungen und den Auswirkungen auf die Unternehmenslandschaft – dieser Abschnitt bietet einen Überblick über die dynamische Evolution des Leveraged Buyout-Konzepts.
Die erfolgreiche Durchführung eines Leveraged Buyouts (LBO) erfordert ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Akteure, von Private Equity-Firmen bis hin zu Investoren und Kreditgebern. In diesem Abschnitt werfen wir einen detaillierten Blick auf die Schlüsselakteure, die maßgeblich an einer LBO-Transaktion beteiligt sind.
Private Equity-Firmen stehen im Zentrum eines Leveraged Buyouts und fungieren als Architekten dieser anspruchsvollen Transaktionen. Wir werden ihre Rolle als Finanziers und strategische Berater analysieren, da sie maßgeblich daran beteiligt sind, die LBO-Struktur zu gestalten. Von der Identifizierung lukrativer Übernahmekandidaten bis hin zur Umsetzung der Finanzierung spielt die Private Equity-Firma eine entscheidende Rolle im gesamten LBO-Prozess.
Investoren und Kreditgeber sind unverzichtbare Partner bei einem Leveraged Buyout. Unter dieser Überschrift werden wir die verschiedenen Arten von Investoren beleuchten, die sich an einer LBO-Transaktion beteiligen können, darunter institutionelle Investoren, Pensionsfonds und vermögende Einzelpersonen. Ebenso werden wir die Rolle von Kreditgebern untersuchen, die die notwendige Fremdfinanzierung bereitstellen, um den Transaktionspreis zu decken.
Das Zielunternehmen ist nicht nur das Übernahmeobjekt, sondern auch ein wesentlicher Akteur im Leveraged Buyout. Es spielt eine entscheidende Rolle in der Transaktion, deren Auswirkungen auf Geschäftsstrategie und Mitarbeiter von großer Bedeutung sind. Von der gründlichen Prüfung bis zur nahtlosen Integration in die neue Eigentümerstruktur – das Zielunternehmen steht vor Herausforderungen und Chancen im Rahmen des LBO.
Ein Leveraged Buyout (LBO) ist nicht nur eine anspruchsvolle Übernahmetechnik, sondern bietet auch eine Vielzahl von Vorteilen für die beteiligten Parteien. In diesem Abschnitt werfen wir einen Blick auf die positiven Aspekte eines LBO und warum Unternehmen und Investoren diese Strategie in Erwägung ziehen.
Vorteile eines Leveraged Buyouts im Überblick:

Der Leverage-Effekt nutzt eine Art finanzielle Hebelwirkung. Dabei dient der Anteil des Fremdkapitals als Hebel, um die Rentabilität des eingesetzten Eigenkapitals zu steigern. Dies eröffnet die Möglichkeit, selbst mit vergleichsweise wenig Eigenkapital, größere Unternehmen zu übernehmen.
Der Leverage-Effekt kann in drei verschiedenen Formen auftreten:
Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass der Leverage-Effekt nicht nur die Renditechancen steigert, sondern auch das Risiko von Finanzierungsproblemen in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten erhöht. Insgesamt bleibt der Leverage-Effekt ein entscheidender Faktor, der das Leveraged Buyout zu einer einzigartigen und leistungsstarken Methode der Unternehmensübernahme macht.
Beispiel:
Ein Investor erwirbt für 1.000.000 € ein Unternehmen. Der Investor bringt 200.000 € als Eigenkapital ein und finanziert die verbleibenden 800.000 € durch einen Bankkredit mit 4 % Zinsen, wobei das erworbene Unternehmen als Sicherheit dient.
Das erworbene Unternehmen generiert jährliche Gewinne in Höhe von 100.000 €. Von diesem Betrag werden zunächst die Zinsen des Fremdkapitals bezahlt, also 32.000 € (4 % von 800.000 €). Nach Abzug der Zinsen verbleiben 68.000 € als “Gewinn vor Steuern”. Unter Berücksichtigung eines angenommenen Steuersatzes von 30 % ergibt sich ein “Gewinn nach Steuern” von 47.600 €.
Die Eigenkapitalrendite wird nun auf das eingesetzte Eigenkapital von 200.000 € berechnet, was eine Rendite von 23,8 % ergibt (47.600 € / 200.000 € = 0,238). Hier zeigt sich der Leverage-Effekt, da die Rendite durch den Einsatz von Fremdkapital erheblich gesteigert wird.
Ohne den Leverage-Effekt und unter der Annahme, dass kein Fremdkapital verwendet wurde, wäre die Rendite lediglich 7 % (70.000 € Gewinn nach Steuern in Relation zu 1.000.000 € Eigenkapital). Der Leverage-Effekt ermöglicht somit eine deutliche Erhöhung der Rendite und unterstreicht die Attraktivität des Leveraged Buyout-Konzepts. Mit einem Teil der erwirtschafteten Einnahmen könnte der Bankkredit im Laufe der Zeit auch getilgt werden.
Der Ablauf eines Leveraged Buyouts (LBO) ist ein präziser Prozess, der eine sorgfältige Planung und Durchführung erfordert. Das Zielunternehmen muss ausgewählt, die Finanzierung geplant und die Transaktion abgeschlossen werden. Diese Schritt schauen wir uns nun gemeinsam an:

Die Auswahl des Zielunternehmens ist der Ausgangspunkt eines jeden Leveraged Buyouts. Private Equity-Firmen identifizieren gezielt potenzielle Übernahmekandidaten, die attraktive Renditepotenziale versprechen. Eine entscheidende Phase ist die Due Diligence, bei der die finanzielle Gesundheit, das Wachstumspotenzial und rechtliche Aspekte des Zielunternehmens gründlich geprüft werden. Im Anschluss daran folgen intensive Verhandlungen über den Kaufpreis und die Transaktionsbedingungen, um eine Einigung zu erzielen.
Die Finanzierung des Leveraged Buyouts ist entscheidend für den Erfolg der Transaktion. Hier erfolgt die Strukturierung der Finanzierung durch die geschickte Kombination von Eigenkapital und Fremdkapital. Private Equity-Firmen holen Finanzierungsangebote von Investoren und Kreditgebern ein, um das benötigte Kapital zu sichern. Die Festlegung der Kapitalstruktur, einschließlich des Leverage-Verhältnisses zwischen Eigenkapital und Fremdkapital, ist ein entscheidender Schritt, der die finanziellen Rahmenbedingungen der Transaktion definiert.
Die Durchführung und der Abschluss des Leveraged Buyouts erfordern eine präzise Umsetzung unter Beachtung aller rechtlichen und regulatorischen Vorgaben. Dies schließt die Integration des Zielunternehmens in die neue Eigentümerstruktur ein. Während dieses Prozesses wird die operative Leistung des übernommenen Unternehmens kontinuierlich überwacht und optimiert, um langfristige Wertschöpfung zu sichern. Diese Phase markiert den Übergang von der Transaktionsplanung zur aktiven Unternehmensführung durch die neuen Eigentümer.
Bei einem Leveraged Buyout sind sowohl die Finanzierung als auch die strategischen Überlegungen von entscheidender Bedeutung.
In Bezug auf die Finanzierung im LBO gilt es, eine optimale Balance zwischen Eigenkapital und Fremdkapital zu finden. Die Strukturierung der Finanzierung, insbesondere das Leverage-Verhältnis, sollte sorgfältig analysiert werden, um sicherzustellen, dass das Kapital effizient eingesetzt wird. Die Untersuchung verschiedener Finanzierungsquellen – von Private Equity-Firmen bis zu Kreditgebern – erfordert dabei eine genaue Betrachtung der Herausforderungen bei der Fremdkapitalbeschaffung sowie geschickte Verhandlungen für günstige Finanzierungskonditionen.
Die strategischen Aspekte im LBO konzentrieren sich auf die Bewertung des Zielunternehmens. Hierbei steht die Identifikation von Wachstumschancen und Potenzialen zur Effizienzsteigerung im Mittelpunkt, da dies maßgeblich den Erfolg des LBO beeinflusst. Zusätzlich spielt die Einbindung des Managements durch Eigenkapitalbeteiligung eine wichtige Rolle, da sie Anreize für ein erfolgreiches Unternehmensmanagement und Wertsteigerungen schafft. Eine klare langfristige Strategie ist ebenso von Bedeutung wie eine durchdachte Exit-Planung, um Renditen für Investoren zu maximieren.
Im Rahmen eines Leveraged Buyouts (LBO) sind die strategischen Ziele und Risiken entscheidende Faktoren, die den Erfolg der Transaktion maßgeblich beeinflussen.
Strategische Ziele im LBO:
Risiken im LBO:

Die Due Diligence, als zentraler Bestandteil eines Leveraged Buyouts (LBO), spielt eine ausschlaggebende Rolle für den Erfolg der Transaktion. Sie umfasst eine eingehende Analyse aller relevanten Aspekte des Zielunternehmens, von finanziellen über rechtliche bis hin zu operativen und strategischen Faktoren. Die Hauptaufgabe besteht darin, potenzielle Risiken und Herausforderungen zu identifizieren, die sowohl während der Transaktion als auch im späteren Management berücksichtigt werden müssen. Die Ergebnisse der Due Diligence bilden die Grundlage für die Verhandlungen über den Kaufpreis und die Vertragsbedingungen, und sie ermöglichen eine sachkundige Entscheidungsfindung aller beteiligten Parteien.
In der finanziellen Due Diligence erfolgt eine gründliche Prüfung der Finanzberichte, Buchführung und Bilanz des Zielunternehmens, um finanzielle Risiken und Chancen zu identifizieren. Die rechtliche Due Diligence beinhaltet die Überprüfung von Verträgen, Haftungsfragen und rechtlichen Verpflichtungen, während die operative Due Diligence die operativen Prozesse, Effizienzpotenziale und die Wertschöpfungskette des Unternehmens analysiert. Die Due Diligence dient somit nicht nur als formelle Prüfung, sondern als strategisches Instrument, das fundierte Einblicke bietet und das Risiko unerwarteter Probleme minimiert.
Im Bereich der Unternehmensübernahmen existieren verschiedene Ansätze neben dem klassischen Leveraged Buyout. In diesem Abschnitt werfen wir einen Blick auf zwei weitere bedeutende Arten von Buyouts, nämlich das Management Buy Out (MBO) und das Institutional Buyout (IBO), und untersuchen ihre spezifischen Merkmale.
Das Management Buy Out (MBO) ist eine Form der Unternehmensübernahme, bei der das bestehende Managementteam maßgeblich an der Akquisition beteiligt ist. In dieser Konstellation erwirbt das Management des Zielunternehmens einen signifikanten Anteil oder die gesamten Unternehmensanteile. Dieser Ansatz bietet dem Management die Möglichkeit, das Unternehmen zu übernehmen und aktiv zu führen, wodurch eine nahtlose Kontinuität in der Unternehmensführung gewährleistet wird. Durch die enge Verbindung zum laufenden Geschäftsbetrieb können MBOs eine hohe Erfolgsquote aufweisen, da das Management bereits mit den internen Abläufen und der Unternehmenskultur vertraut ist.
Das Institutional Buyout (IBO) ist eine Form des Buyouts, bei dem institutionelle Investoren wie Private-Equity-Firmen, Versicherungsgesellschaften oder Pensionsfonds die Hauptakteure bei der Übernahme sind. Im Gegensatz zu einem LBO, bei dem eine Private-Equity-Firma typischerweise die treibende Kraft ist, sind es bei einem IBO verschiedene institutionelle Investoren, die das Zielunternehmen erwerben. Diese Art von Buyout bietet den institutionellen Investoren die Möglichkeit, in etablierte Unternehmen zu investieren und ihre Portfolios zu diversifizieren. Die umfangreichen Ressourcen und das Fachwissen institutioneller Investoren tragen dazu bei, das Wachstum und die Wertsteigerung des übernommenen Unternehmens zu fördern.

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Der Leveraged Buyout (LBO) ist eine insbesondere von Finanzinvestoren genutzte Methode der Unternehmensübernahme, bei die Investion zu einem wesentliche Teil über die Aufnahme von Fremdkapital realisiert wird. Die Grundprinzipien, der in den 1950er/1960er Jahren entwickelten Finanzierungsform und deren kontinuierliche Entwicklung, zeugen von seiner anhaltenden Relevanz. Hauptakteure wie Private Equity-Firmen, Investoren und Zielunternehmen spielen eine entscheidende Rolle im LBO-Prozess. Die Vorteile, darunter Hebelwirkung, Renditesteigerung und Flexibilität, machen es zu einer attraktiven Strategie. Der Ablauf erfordert präzise Planung von der Zielunternehmensauswahl bis zur Durchführung. Strategische Ziele wie Wertsteigerung und Risiken wie finanzielle Hebelwirkung müssen sorgfältig berücksichtigt werden. Eine sorgfältige Due Diligence ist zentral, um Risiken zu minimieren. Unterschiedliche Buyout-Formen wie das Management Buy Out (MBO) und das Institutional Buyout (IBO) bieten alternative Perspektiven.
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]]>Der Beitrag Rheinische Post: Auf der Suche nach dem Nachfolger - Veranstaltung der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Die KERN Nachfolgespezialisten Klaus Christian Knuffmann und Dr. Peter Christoph Slawek sprachen vor Ort über die Herausforderung der Unternehmensnachfolge, ihre persönlichen Erfahrungen und über verschiedene Praxisbeispiele in der Nachfolge.
Bild: canva.com
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]]>Der Beitrag KERN-Podcast Unternehmensnachfolge: Für Unternehmer von Unternehmern erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Jeden Tag geben Unternehmer alles: Ihr Betrieb trotzt nicht nur Krisen, sondern ist exzellent am Markt positioniert und wächst dazu noch nachhaltig – Sich aber Wissen rund um das komplexe Thema einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge anzueignen, dazu fehlt die Zeit?
Jörn Greve
Jörn Greve, langjähriger Prokurist und Geschäftsführer in der Baubranche sowie KERN-Partner am Standort Hannover, schmunzelt bei diesem Statement. „Das ist wohl eher ein Allgemeinplatz.“ Mit Blick auf gestandene Inhaber, Firmenlenker und deren unternehmerischer Verantwortung fordert er mehr Interesse und Weitsicht für „Alles“ was in Zukunft kommt. „In unserer Praxis erleben wir leider häufig, dass Komplexität und Dauer einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge unterschätzt werden, so Greve und fährt fort, „die Folgen der fehlenden Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema können drastisch sein und binden zu einem späteren Zeitpunkt wertvolle Ressourcen – zu Lasten aller Beteiligten.“
Dabei existieren viele Wege sich dem Thema zu nähern, für Zeitgeplagte hat er eine besondere Empfehlung:
„Beim Podcast Unternehmensnachfolge profitieren Sie vom geballten Praxiswissen und den Erfahrungen unserer langjährigen KERN-Partner. Wählen Sie kostenlos Ihren Wunsch-Podcast aus und hören Sie ihn einfach unterwegs oder dann, wenn genau Zeit dafür ist. Jeder unserer Beiträge liefert konkret umsetzbare Impulse und wertvolle Anregungen, Ihre Nachfolge vorzubereiten.“
Der KERN-Podcast Unternehmensnachfolge bietet ein umfassendes Themenspektrum und wächst stetig weiter. Hier eine kleine Auswahl der bereitgestellten Beiträge:
Darüber hinaus erwartet Sie jede Woche gratis eine neue Folge der Vertonung der diesjährigen Buch-Neuerscheinungen der KERN-Partner. Mit „Wie schmeckt die Freiheit“ von Nils Koerber und „Unternehmensnachfolge: Das Prozesswissen“ von Nils Koerber und Ingo Claus sowie dem Standardwerk für Übergeber „Unternehmensnachfolge: Die Kunst des Loslassens“ ebenfalls von Nils Koerber, bekommen die Hörer nicht nur viel Wissenswertes sondern auch spannende Unterhaltung gratis geboten.
Jörn Greve ist sich sicher: „Ob Firmenverkauf, M&A oder Unternehmenskauf“ – unser KERN-Podcast Unternehmensnachfolge ist eine vertonte Wissensdatenbank die für jeden interessierten Unternehmer mit noch so engen Zeitbudgets, wertvolle Anknüpfungspunkte, Tipps und Inspiration bietet.
Alles was Sie zum Hören benötigen ist ein Smartphone, oder einen Computer zuhause, oder ein WLAN-Radio, oder Smart Speaker oder einen internetfähigen Fernseher. Über die jeweilige Suche steuern Sie den KERN-Podcast Unternehmensnachfolge an und spielen den Beitrag entweder live ab oder laden ihn herunter, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt anzuhören.
Den KERN-Podcast Unternehmensnachfolge finden Sie hier:
Für alle weitere Fragen zur rechtzeitigen Vorbereitung Ihres Unternehmensverkaufs kontaktieren Sie uns gern telefonisch unter: +49 511 - 307 - 5670 oder per E-Mail an: greve@kern-unternehmensnachfolge.com.
Unternehmensverkauf – Die wichtigsten Schritte!
Neu erschienen: Unternehmensnachfolge: Das Prozesswissen
Unternehmenswert berechnen: So einfach geht’s
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]]>Der Beitrag Welche Kosten beim Unternehmensverkauf entstehen erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Im Markt der M&A Beratung gibt es ganz grundsätzlich drei Modelle:
Es gibt M&A Berater oder Unternehmensmakler, die ihre Dienstleistung auf reiner Erfolgsbasis anbieten. Bei dieser Art der Nachfolgebegleitung steht oft der Versuch eines schnellen Abschlusses im Vordergrund. Die individuellen Besonderheiten eines Unternehmens, eine solide Analyse und die Erstellung umfassender Verkaufsunterlagen (wie z.B. Information Memorandum) finden zumeist nur unzureichend Beachtung. Dauert ein Firmenverkauf jedoch zu lang oder wird in der Begleitung anspruchsvoll, verlieren viele M&A Berater zudem das Interesse und wenden sich dem nächsten Projekt zu. Das M&A-Projekt ist dann zumeist vorläufig beendet.
Die Kosten eines Unternehmensverkaufs liegen dann zwar bei Null. Eine Wiederbelebung des Projektes ist dann oft erst nach einiger Zeit zu erwarten. Gerade in überschaubaren Branchen dürfte sich ein Neustart nicht eben positiv auf den erzielbaren Verkaufspreis auswirken.
Vorsicht ist geboten, wenn das Vergütungsmodell vom Bestellerprinzip abweicht und damit einen Interessenkonflikt vermuten lässt: In diesem Fall ist ein Transaktionsberater nur vermeintlich vom Verkäufer mandatiert. Die Erfolgsprovision und weitere Kosten einer Unternehmensnachfolge sollen aber aber vom Käufer bezahlt werden. Dies ist oft ein klares Indiz, dass das Mandantschaftsverhältnis ungeklärt ist. Ein seriöser M&A-Berater vertritt seinen Mandanten und wird auch von diesem leistungsgerecht honoriert.
Dazu äußerte sich auch Hans-Reinhart Grünbaum, Jurist bei der IHK Frankfurt im Interview mit dem Nachfolgeclub Sachsen-Anhalt: „Mir bekannte seriöse Berater gehen auf den Wunsch, ausschließlich erfolgsabhängig bezahlt zu werden, nur ausnahmsweise ein. Eine fundierte Leistung ist mit nicht zu unterschätzendem Arbeitsaufwand verbunden. Der Erfolg der Vermittlung hängt dagegen nur zum Teil vom Transaktionsberater ab.“
Aus diesem Grund hat es sich als sinnvoll erwiesen, die Unternehmensverkauf Beratung und Vermittlung getrennt zu betrachten und zu vergüten. In der Praxis haben sich dafür die folgenden zwei Modelle etabliert.
Insbesondere bei sehr großen Unternehmenstransaktionen hat sich die Vergütung auf Basis von Monatspauschalen (sog. „Retainern“) mit einer nachfolgenden Erfolgsprovision etabliert. Für die Auftraggeber ergibt sich daraus eine gewisse Planbarkeit.
Im familiengeführten Mittelstand führt diese Vorgehensweise jedoch oft in eine typische Beratungsfalle bei der Unternehmensnachfolge. Die aus einem solchen Dienstvertrag mit einer bis zu zweijährigen Laufzeit resultierenden Gebühren lassen die Kosten eines Unternehmensverkaufs bzw. die M&A-Berater Kosten schnell auf mehrere zehntausend Euro anwachsen. Eine konkrete Leistungsbeschreibung und Projektplan fehlen meist. Konkret messbare Ergebnisse bleiben ebenfalls oft aus.
Da seriöse Berater ihr Geld nicht über hohe monatliche Pauschalen verdienen, lohnt sich ein Blick auf das folgende Modell:
Ein klar definiertes Angebot mit einer Leistungsbeschreibung macht die Kosten eines Unternehmensverkaufs oder eines M&A-Projektes vorab klar. Eine schriftlich fixierte Leistungsbeschreibung enthält Festpreise für eine Unternehmensbewertung mit Unternehmenswert Berechnung oder ein aussagefähiges Firmen Exposé und zeitabhängige Komponenten für die Verhandlungsmoderation. Ein Projektplan hält die wesentlichen Meilensteine des Projektes als Termin fest. Jede erbrachte Leistung wird somit nachvollziehbar. Mit der im Erfolgsfall fälligen Provision werden zumeist wesentliche Teile der Vorlaufkosten fair verrechnet.
In seltenen Fällen erfolgt eine pauschale Abrechnung von Dienstleistungspaketen bei Erreichung vorab definierter Ziele. Dies ist z.B. die Fertigstellung des Exposés oder die Unterzeichnung eines Letter-of-Intent.
Aufgrund der Komplexität eines Verkaufsprojektes ist die exakte Höhe der Kosten für eine Unternehmensnachfolge oder eines M&A-Projektes im Vorfeld nicht seriös vorherzusagen. Zu typischen Beratungskosten gehören z.B. die folgenden Leistungen:
“Rückblickend auf die Vielzahl der Projekte von KERN können wir sagen, dass sich die durchschnittlichen Kosten eines Unternehmensverkaufs oder eines M&A-Projektes regulär zwischen 5 und 10% der Transaktionssumme bewegen”, sagt Ingo Claus, der Unternehmer beim Unternehmensverkauf in Osnabrück und im Münsterland begleitet. Dies beinhaltet dann zumeist die Kosten aller an der Transaktion beteiligten Berater, Spezialisten und Dienstleister.

Claus verweist auf einige essentielle Punkte im Beratervertrag: “Ein Firmeninhaber sollte daher nicht nur auf die Investitionen für die komplexe Beratung sondern immer auch auf die Laufzeit eines Beratervertrages achten. Seriöse Berater vereinbaren i.d.R. überhaupt keine zeitlichen Bindungsfristen, sondern setzen das Vertrauen als Gradmesser für eine Zusammenarbeit an. Wenn Berater eine zeitliche Bindung verlangen ist Vorsicht geboten!”
Denn sollte das Vertrauen an einer Stelle im M&A Prozess leiden, muss eine Trennung jederzeit als Option für den Auftraggeber möglich sein. Ohne jegliche Fristen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine gute Nachfolgeberatung Geld kostet. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Unternehmermangels kann schlechte oder gar fehlende Beratung ein Vermögen kosten!
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Der Beitrag Welche Kosten beim Unternehmensverkauf entstehen erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Der Beitrag Generationswechsel ohne Berater - ein Praxisbericht erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Eine Unternehmensübergabe – egal, ob es sich um einen Unternehmensverkauf oder um einen Generationenwechsel innerhalb der Familie handelt – ist immer ein höchst individueller Weg. Manche erfahrene Unternehmer sind der Überzeugung, dass man ein derartiges Projekt ohne Probleme selbst durchführen kann. Wie sich dann aber oft herausstellt, ist eine externe Begleitung in einem solchen Prozess hilfreich und sinnvoll.
Erst kürzlich wurden wir bei einem eigentümergeführten Familienunternehmen hinzugeholt, da es im Übergabeprozess zu einigen Problemen gekommen ist. Unsere Aufgabe ist, die, durch den in „Eigenregie“ durchgeführten Übergabeprozess, aufgetretenen Problemfelder aufzuarbeiten und eine zukunftsträchtige Lösung zu finden.
Als der geschäftsführende Gesellschafter seinen 55. Geburtstag feierte, hatte er vor den knapp 250 Mitarbeitern mitgeteilt, dass die Kinder nach seiner Pensionierung das Unternehmen übernehmen werden. Er habe vor über 25 Jahren das Unternehmen gegründet und der Fortbestand sei für ihn eine ganz wichtige Motivation für das weitere, unternehmerische Handeln. Das Bewusstsein war beim Eigentümer somit bereits sehr früh vorhanden. Beide Kinder waren nach ihrer Schul- und Studienausbildung ins elterliche Unternehmen eingetreten und haben dort umgehend Führungspositionen eingenommen.
Die Jahre vergingen und der Eigentümer erkannte, dass aufgrund der Unternehmensgröße nicht alle Aufgaben von der Geschäftsführung alleine wahrgenommen werden können, sondern die Führungsmannschaft verbreitert werden muss. Somit wurde kurzerhand eine zweite Führungsebene etabliert, womit formal klare Führungs- und Verantwortungsstrukturen (Vertrieb, Technik und kaufmännische Leitung) geschaffen wurden.
Jedes Jahr wurde bei unterschiedlichen Mitarbeiterveranstaltungen seitens des Eigentümers immer wieder darauf hingewiesen, dass die Kinder die Nachfolge antreten werden. Jedoch war operativ nichts davon zu merken. Die Kinder waren unverändert in ihren Tätigkeitsbereichen tätig. Formal wurde eines der Kinder als zusätzlicher Geschäftsführer installiert, das zweite Kind wurde zum Einzelprokuristen ernannt. Somit wurden zwar die formellen Schritte gesetzt, aber inhaltlich hatte sich nichts geändert: zur Entscheidung anstehende Themen wurden immer dem „Seniorchef“ vorgelegt, auch wenn diese vom Nachfolger hätten entschieden werden können. Eventuell war es den Kindern bzw. den Mitarbeitern der neu etablierten Führungsebene ganz angenehm, Entscheidungen nicht selbst treffen zu müssen; sie forderten auch diese Verantwortung nicht ein. Und dem Eigentümer war es nicht unangenehm, er agierte unverändert als Eigentümer und Geschäftsführer, als hätte es keine Änderungen gegeben.
Nach rund 8 Jahren nach der ersten publizierten „Nachfolgeregelung“ erfolgte dann mit 63 Jahren die Pensionierung des geschäftsführenden Gesellschafters. Die Funktion des Geschäftsführers hatte er zurückgelegt - das eine Kind war nun Alleingeschäftsführer. Der „Senior“ blieb jedoch in der Eigentümerfunktion und kam unverändert jeden Tag ins Büro. Er war unverändert in seiner alten Rolle als Geschäftsführer und lebte diese tagtäglich aus.
Mit zunehmender Fortdauer dieser Konstellation gab es insbesondere von den beiden Kindern ein zunehmendes Unbehagen, dass zu einem immer konfliktträchtigeren Umfeld führte. Nach weiteren knapp 2 Jahren wurden wir dann für eine Aufarbeitung der verfahrenen Situation hinzugezogen.
Ein paar Punkte - und das nur exemplarisch - fallen hier auf:
Beschäftigen Sie sich rechtzeitig mit dem komplexen Projekt “Generationswechsel und nehmen Sie sich ausgiebig Zeit!
Wie im Beispiel erwähnt, war der Umstand, das Unternehmen in der Zukunft einmal zu übergeben, dem Übergeber durchaus bekannt und bewusst. Jedoch ist das Thema mit einer „verbalen Ankündigung“ alleine noch lange nicht abgeschlossen! Machen Sie sich klar, was es für Sie als Übergeber bedeutet, wenn das Unternehmen und somit Ihre Verantwortung abgegeben wird! Was wollen Sie danach machen? Wie sieht dann Ihre Lebensplanung aus?
Wir versuchen als Eltern immer, unseren Kindern vieles zu ermöglichen. Im oben angeführten Beispiel war dies auch der Fall, die Kinder konnten umfassende Ausbildungen an renommierten Universitäten absolvieren. Was jedoch nicht geschehen ist, dass die Kinder auch außerhalb des elterlichen Unternehmens Praxis sammeln konnten. Lassen Sie also Ihre Kinder in einem „fremden Universum“ Unternehmertum erlernen! Leider ist nicht mehr bekannt, was die ursprüngliche Intension für diese Entscheidung war. Im Nachhinein sagte mir jedoch der Eigentümer im Vertrauen, dass er dies künftig anders machen würde.
Im Rahmen eines Übergabeprozesses ist es wichtig, dass Sie als Übergeber dafür sorgen, dass das Unternehmen nicht von Ihnen abhängig ist! Dies mag teilweise eine schmerzliche Erkenntnis sein – aber Ihr Unternehmen muss auch ohne Sie funktionieren! Im gegenständlichen Fall hat der Eigentümer diesen Umstand erkannt: er etablierte aus erfahrenen Mitarbeitern eine zweite Führungsebene mit klaren Zuständigkeiten. Aber: eine derartige Neuorganisation macht auch nur dann Sinn, wenn man den Mitarbeitern – und hier auch den beiden Kindern – die entsprechenden Kompetenzen einräumt und nicht weiterhin selbst entscheidet! Und wenn die Mitarbeiter zu Ihnen kommen und einen Rat wollen: delegieren Sie die Aufgabe wieder zurück, sie sollen auch selbst Entscheidungen treffen und mit den Konsequenzen umgehen lernen. Dann einen Rat zu geben, ist absolut sinnvoll! Somit sind wir bei einer nächsten Konsequenz:
Auch wenn es Ihnen sehr schwerfällt: es ist erlaubt, dass Ihre Nachfolger oder wie im gegenständlichen Fall auch die zweite Führungsebene selbst Fehler machen! Jeder Mitarbeiter, unabhängig, ob ein Firmenmitarbeiter oder ein Familienmitglied, kann an den eigenen Fehlern lernen und dadurch wachsen.
Darüber hinaus können noch viele weitere Themenbereiche angeführt werden, die an diesem Beispiel gut für mögliche Hürden genannt werden können.
Sie wollen wissen, wie die Angelegenheit ausgegangen ist?
Nach rund 5 Jahren, nachdem der Eigentümer als Geschäftsführer in Pension gegangen ist, haben die Nachfolger in einem durchaus konfliktträchtigen Umfeld sich ihre Verantwortungsbereiche „erkämpft“; der Alt-Geschäftsführer ist unverändert Eigentümer, aber im Tagesgeschäft kaum mehr präsent.
Bei einer strukturieren Unternehmensnachfolge mit einer professionellen Begleitung hätte man sich so manchen „emotionalen“ Umweg ersparen können: Deshalb: holen Sie sich Unterstützung, ein Generationswechsel ist alles andere als ein einfaches Projekt!
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Unternehmensverkauf - 5 Maßnahmen die Ihr Unternehmen fit für den Verkauf machen
Die Firmenübergabe - wann ist der richtige Zeitpunkt?
Sprechen hilft! - Auch bei der Unternehmensnachfolge!
Kosten einer Unternehmensnachfolge oder eines M&A-Projektes
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]]>Der Beitrag Henniss Chirurgie – Unternehmensverkauf erschien zuerst auf KERN 2026.
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Das Unternehmen wurde 1963 von Fritz Henniss gegründet und hat sich anfangs als Hersteller von Handbohrmaschinen und elektrischen Blutzentrifugen in Tuttlingen einen Namen gemacht. Hauptsächlich produzierte das Unternehmen im Bereich der Orthopädie. Nach und nach traten die Söhne des Firmengründers die Unternehmensnachfolge an und erweiterten die Geschäftstätigkeiten um die Produktion und Herstellung von chirurgischen Instrumenten. Zum Zeitpunkt des Verkaufs war das Unternehmen im Besitz von Herrn Marcel Marusits. Heute liegt der Fokus auf dem Handel mit guten chirurgischen Instrumenten für die ganze Welt.
Das Unternehmen genießt rund um den Globus einen hervorragenden Ruf. In den seit nunmehr über 55 Jahren haben sich dauerhafte Kundenbeziehungen auf allen Kontinenten herausgebildet die auf die Qualität, den Service und die Zuverlässigkeit der Henniss Produkte bauen.
Das Projekt umfasste die Verkaufsvorbereitung, Käufersuche und Ansprache sowie die Organisation und Moderation des gesamten Verkaufsprozesses. Die Herausforderung in diesem Projekt war der Umstand, dass es sich um ein Einzelunternehmen handelte das für viele MBI Kandidaten nicht attraktiv genug erschien. Parallel war der Inhaber während des Verkaufsprozesses stark in einer anderen Unternehmung engagiert, was ihn in der Doppelbelastung zeitlich sehr stark beanspruchte. Dennoch wurde das Projekt nach nur 5 Monaten erfolgreich abgeschlossen.
Marcel Marusits
„Wir waren mit Herrn André von der Firma KERN äußerst zufrieden. Insbesondere hat uns sein Einsatz und seine Expertise bei der Nachfolgersuche für unser Familienunternehmen sehr geholfen. Wir wurden stets proaktiv informiert und konnten auch in schwierigen Verhandlungssituationen auf eine Lösung durch Herrn André vertrauen und empfehlen Herrn André daher wärmstens weiter.“
Am 02.06.2020 erwarb ein junges Unternehmerteam, mittels neu gegründeter Erwerbergesellschaft, das Einzelunternehmen im Rahmen eines Asset Deals. Die jungen Erwerber sind bereits an verschiedensten Unternehmen beteiligt und generieren hohes Synergiepotenzial mit dem Erwerb und Ausbau des Unternehmens.
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Acousticpearls ist ein Design-, Produktions- und Vertriebsunternehmen für hochwertige Raumakustik.
Paneelsysteme jeglicher Art, die durch Form, Farbe und Technik den Bedürfnissen von Räumen angepasst werden können und für eine perfekte Akustik sorgen. Alle Produkte haben die höchste Zertifizierung vom Greenguard Enviromental Institute in Gold für die Einhaltung strengster Emissions-Obergrenzen für ein Raumklima. Anerkannt vom LEED Green Building Rating System.
Das innovative Unternehmen war unter anderem Preisträger „GründerChampion“ im Bundesland Bremen.
Renommierteste Kunden, wie z.B. Daimler, Ernst&Young, DEKA, Credit Suisse, KPMG, RT1-Media-Group oder SAP begeisterten sich für die besonderen Produkte zur Verbesserung der Raumakustik.
Die beiden Gründungsgesellschafter haben innerhalb weniger Jahre aus einem Start-Up ein profitables und etabliertes Unternehmen geformt. Es stand in der Entwicklung der Firma die nächste Wachstumsstufe an, die aber nicht mehr aus eigener Kraft umgesetzt werden sollte. Durch den Verkauf an einen strategischen Investor sollten dafür alle personellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung stehen.
Erweitert spielte die persönliche Lebenssituation und eine von den Eigentümern gewünschte geographischen Veränderung eine wichtige Rolle.
Lars Lüthje:
„Uns hat der Unternehmensverkauf mit KERN eine neue Freiheit geschaffen!“
Für dieses Unternehmen fanden sich eine Reihe interessanter Investoren. Einzelpersonen als auch strategische Investoren.
Die Entscheidung fiel dann für einen strategischen Investor aus der Schweiz, welcher dem Unternehmen und den Eigentümern bereits bekannt war und der im Sinne optimaler Synergien, eine interessante Zukunftsperspektive bieten konnte.
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