Der Beitrag Unternehmensübernahme: Ein Ratgeber zum Einstieg erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige rund um den Prozess der Unternehmensnachfolge. Wir begleiten Sie von der ersten Planung bis zur erfolgreichen Integration Ihres neuen Betriebs und zeigen Ihnen, wie Sie Stolperfallen vermeiden können.
Eine Existenzgründung bedeutet, dass Sie bei null anfangen. Sie sind für alles verantwortlich, von der ersten Idee bis zur Ausführung. Das kann eine großartige Möglichkeit sein, etwas von Grund auf genau so aufzubauen, wie Sie es sich wünschen, aber es bedeutet ebenfalls, dass Sie eine große Verantwortung tragen, ein hohes Risiko eingehen und der Erfolg des Geschäftsmodells erst einmal im Laufe von Jahren bewiesen werden muss.
Die Übernahme eines Unternehmens bedeutet hingegen, dass Sie ein bestehendes, erfolgreiches Geschäftsmodell fortführen. Das kann eine vielversprechende Chance sein, schnell und mit weniger Risiko durchzustarten und es bedeutet zudem, dass Sie sich möglicherweise mit bestehenden Problemen und einer Geschichte auseinandersetzen müssen.
Was ist also die richtige Wahl für Sie? Das hängt von Ihren individuellen Umständen ab. Wenn Sie eine großartige Geschäftsidee haben und bereit sind, das Risiko auf sich zu nehmen, kann die Gründung die richtige Wahl sein. Wenn Sie jedoch einen schnelleren und weniger risikoreichen Einstieg suchen, ist die Unternehmensnachfolge gegebenenfalls die bessere Option.
Eine Unternehmensübernahme hat mehrere Vorteile:
Übernahmen (das fängt schon mit der Suche an) können teuer und zeitaufwendig sein, und es gibt keine Garantie, dass die Unternehmensnachfolge perspektivisch nachhaltig erfolgreich sein wird. Hinzu kommt:
Wenn Sie eine Unternehmensnachfolge in Erwägung ziehen, ist es wichtig, die verschiedenen Arten von Übernahmen zu kennen und zu wissen, wie sie funktionieren.

Eine Unternehmensübernahme durch familieninterne Nachfolge bedeutet, dass ein Familienmitglied das Unternehmen weiterführt.
Dieser Ansatz hat einige Vorteile. Erstens bleibt das Unternehmensvermögen so in der Familie. Dies kann sowohl aus persönlichen als auch aus praktischen Gründen wichtig sein. Zweitens kann es dazu beitragen, dass das Unternehmen weiterhin in einer Weise geführt wird, die mit den Werten der Familie übereinstimmt.
Natürlich gibt es auch einige Nachteile bei diesem Ansatz. Einer davon ist, dass es schwierig sein kann, ein Familienmitglied zu finden, das bereit und in der Lage ist, das Unternehmen zu übernehmen. Ein anderer ist, dass das Familienoberhaupt, wenn das Unternehmen erfolgreich ist, möglicherweise nur ungern die Kontrolle abgibt.
Insbesondere bei familieninternen Nachfolgen wird häufig die Rolle von Nachfolgerinnen unterschätzt, obwohl immer mehr Frauen erfolgreich Führungspositionen in Unternehmen übernehmen.
Bei einem Management-Buy-in (MBI) erwirbt eine Person (ggf. auch mehrere Personen) außerhalb des Unternehmens eine Beteiligung von bis zu 100 % der Gesellschaftsanteile. Die Finanzierungsoptionen sollten schon vor der eigentlichen Suche von den MBI im Vorfeld für sich geklärt sein.
Bei einem Management Buy Out (MBO) erwirbt das Managementteam oder ein einzelner Mitarbeiter des Unternehmens eine Beteiligung von bis zu 100% der Gesellschaftsanteile. Möglicherweise kann in diesem Fall das langjährige Vertrauensverhältnis von Unternehmer als Übergeber und dem Mitarbeiter als Übernehmer helfen, ein Finanzierungskonstrukt zu erstellen, z.B. mit Hilfe eines Verkäuferdarlehens.
Wenn ein Unternehmen von einem externen Käufer übernommen wird, wird der Prozess in der Regel dadurch eingeleitet, dass der Käufer ein Angebot für die gewünschte Transaktion einreicht. Nach einem gegenseitigen „Kennenlernen“ und der Unterzeichnung eines LoI (letter of intent) werden die üblichen Schritte eines Unternehmenskaufs organisiert und sollten idealerweise im Kaufabschluss enden.
Bei einer Unternehmensnachfolge durch einen strategischen Investor erwirbt dieser Investor das gesamte oder zumindest häufig eine Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen. Der Investor hat dann ein Mitspracherecht bei der Leitung und kann die strategischen Entscheidungen über die Zukunft des Unternehmens treffen. Die Übernahme kann je nach den Umständen “freundlich” oder “feindlich” (im Sinne einer ungewollten Transaktion, die jedoch wirtschaftlich zwingend sein kann) sein.
Es gibt einige wichtige Faktoren, die Sie bei der Suche nach einem Unternehmen, das Sie übernehmen möchten, berücksichtigen sollten. Zunächst müssen Sie sicherstellen, dass das Unternehmen, das Sie in Betracht ziehen, strategisch gut zu Ihrem Geschäftsbereich passt. Das bedeutet, dass es in einem komplementären Geschäftsfeld tätig sein sollte oder zumindest in einem Markt, in den Sie einsteigen möchten und das Wissen dazu besitzen.
Zweitens müssen Sie sich vergewissern, dass der Kaufpreis und mögliche Investitionen, für Sie in Verbindung mit Ihrem Vermögen leistbar sind. Das Unternehmen, das Sie erwerben, sollte rentabel sein und seine Finanzen sollten in guter Verfassung sein. Sie möchten nicht zu viel für ein Unternehmen bezahlen oder mit einem hohen Schuldenberg enden. Ausnahme: Sie wollen gewusst einen “Schnapper” machen und kaufen eine Firma, die ein Sanierungs- oder Restrukturierungsfall ist. Dann sollten Sie sich damit aber auch gut auskennen.
Schließlich müssen Sie sich vergewissern, dass die Unternehmenskultur zu Ihrer eigenen Führungskultur passt. Sie möchten sicherstellen, dass die Werte des Unternehmens mit Ihren eigenen übereinstimmen und dass Sie gut mit den neuen Mitarbeitern zusammenarbeiten können.
Wenn Sie diese Faktoren beachten, sind Sie auf dem besten Weg, das richtige Objekt für eine Übernahme zu finden.
Einen direkten Zugang zu interessanten Zielunternehmen erhalten Sie durch entsprechende Firmenbörsen. Durch passende Suchfilter können Sie die teilweise enorme Auswahl auf Ihre Anforderungen eingrenzen. Auf unserer bewährten Unternehmensbörse können Sie selbst direkt suchen und erhalten auf Wunsch kostenfrei den Zugang zur Erstellung Ihres persönlichen Suchprofils. So sind Sie als möglicher Käufer für alle KERN-Standorte sofort erkennbar und werden bei der richtigen Passung direkt angesprochen. Selbstverständlich können Sie Ihr Profil jederzeit in den Parametern verändern, wenn sich neue Aspekte für Ihre Suche ergeben.
Möchten Sie eine Firma übernehmen oder eine Beteiligung erwerben?
Oftmals verbreitet sich die Information über ein zum Verkauf stehendes Unternehmen nur innerhalb bestimmter Kreise. Es ist von Vorteil, wenn Sie Teil eines solchen Netzwerks sind und die Informationen zeitnah erhalten. Alternativ können Sie auch einen M&A Experten zurate ziehen, der über die nötigen Kontakte verfügt.
Oder Sie gehen gleich ganz gezielt auf die Suche zum passenden Unternehmen.
Industrie- und Handelskammern (IHK) sind ebenfalls eine gute Anlaufstelle für Verkaufsangebote innerhalb ihres Einflussbereichs. Nehmen Sie direkt Kontakt mit den entsprechenden Ansprechpartnern auf, um Ihr Kaufgesuch zu äußern.
Sie können auch das kostenfreie Angebot von nexxt-change nutzen.
Eine M&A Beratung verfügt nicht nur über Kontakte und Zugang zu Netzwerken; viele Verkäufer wenden sich direkt an eine M&A Beratung, weil besonders die sehr attraktiven Unternehmen nicht mehrheitlich auf Börsen angeboten werden, sondern diskret unterhalb der “Ladentheke” offeriert werden. Prüfen Sie jedoch unbedingt vor einer Zusammenarbeit, ob die Referenzen und Auszeichnungen auch die Seriosität und Professionalität der Beratung unterstreichen und hinterfragen Sie, ob ein vollkommen allein agierender Berater überhaupt ausreichende Potentiale für Sie zur Verfügung stellen kann.
Das richtige Unternehmen kann über den Erfolg Ihrer Akquisition entscheiden, daher ist es wichtig, dass Sie Ihre “Hausaufgaben-” machen und wohlüberlegt eine kluge Wahl treffen. Im Folgenden finden Sie einige Faktoren, die Sie bei der Auswahl des richtigen Unternehmens für Ihre Unternehmensnachfolge beachten sollten:
Ein wichtiger Faktor ist der Standort des Zielunternehmens. Der Standort des Unternehmens, das Sie übernehmen möchten, hat wahrscheinlich einen großen Einfluss auf die Gesamtkosten der Betriebsübernahme als auch auf den generellen Absatz (hängt natürlich vom Geschäftsmodell ab). Wenn die Firma in einem Gebiet mit hohen Lebenshaltungskosten angesiedelt ist, ist es wahrscheinlich, dass auch der Preis für den Unternehmenskauf höher sein wird.
Auch die Größe des Zielunternehmens ist ein wichtiger Faktor, den es zu berücksichtigen gilt. Ein großes Unternehmen verfügt wahrscheinlich über mehr Vermögenswerte, die erworben werden können, aber es kann sich schwieriger gestalten, dieses zu übernehmen.
Ein weiterer wichtiger Faktor, den Sie berücksichtigen sollten, ist die Rechtsform des Unternehmens. Wenn es sich um eine juristische Person als Unternehmen handelt, unterliegt es anderen Regeln und Vorschriften als ein Betrieb in der Rechtsform einer Einzelperson. Dies kann sich auf die Gesamtkosten der Firmennachfolge auswirken, aber auch auf den Zeitrahmen, in dem sie abgeschlossen werden kann.
Die betriebswirtschaftlichen Zahlen können Ihnen einen guten Eindruck von der allgemeinen Gesundheit und Leistung des Unternehmens vermitteln. Sie können Ihnen zusätzlich dabei helfen, einzuschätzen, ob der Betrieb gut zu Ihren Ansprüchen passt oder nicht.
Was sind also einige der wichtigsten Geschäftszahlen, die Sie sich ansehen sollten, wenn Sie eine Firmenübernahme in Betracht ziehen?

Sie müssen sich vergewissern, dass das Unternehmen, das Sie erwerben, langfristig bestehen wird und dass es einen soliden Plan für zukünftiges Wachstum hat.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Zukunftsfähigkeit zu beurteilen. Eine Möglichkeit, ist ein Blick auf die Finanzdaten des Unternehmens. Sie möchten sicherstellen, dass die Firma finanziell gesund ist und einen soliden Plan für künftiges Wachstum hat. Eine andere Möglichkeit, die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens zu beurteilen, ist ein Blick auf die Wettbewerbslandschaft. Sie möchten sicherstellen, dass das Unternehmen, das Sie erwerben möchten, einen visionären Plan hat, wie es sich in Zukunft im Wettbewerb behaupten will. Und prüfen Sie, ob das Geschäftsmodell, die Produkte und Dienstleistungen perspektivisch wirklich nachgefragt werden oder es bereits Tendenzen für einen Ersatzmarkt gibt (Bsp.: Fax wurde vom Internet radikal abgelöst).
Bei vielen Betrieben ist der Eigentümer der Schlüssel zum Erfolg. Vielleicht hat er das Unternehmen gegründet, vermutlich ist er schon seit vielen Jahren in der Organisation tätig und hat eine wichtige Rolle beim Wachstum gespielt. In jedem Fall ist das Unternehmen für seinen anhaltenden Erfolg wahrscheinlich sehr stark vom Eigentümer abhängig.
Wenn Sie die Übernahme einer Firma in Betracht ziehen, ist es wichtig, den Grad der Abhängigkeit vom Eigentümer zu beurteilen. So können Sie feststellen, wie hoch das Risiko ist, das Sie eingehen, und ob das Unternehmen auch ohne die Beteiligung des Eigentümers erfolgreich sein kann.
Es gibt ein paar wichtige Fragen, die Sie sich bei der Beurteilung der Abhängigkeit des Eigentümers stellen sollten:
Die Beantwortung dieser Fragen wird Ihnen ein besseres Verständnis für die Risiken und Chancen des Erwerbs vermitteln, das von seinem Eigentümer abhängig ist.
Wenn Sie eine Betriebsnachfolge in Erwägung ziehen, sollten Sie sich fragen, ob das Unternehmen, das Sie erwerben möchten, zu Ihnen passt. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die Sie bei dieser Entscheidung berücksichtigen müssen, darunter die Unternehmenskultur, die Größe, die Mitarbeiter, das Geschäftsmodell und der Standort der Firma.
Einer der wichtigsten Faktoren ist, ob die Kultur des Unternehmens zu Ihrer eigenen passt. Teilen Sie die Werte der Organisation? Haben Sie das Gefühl, dass Sie gut in das Team des Unternehmens passen würden? Wenn die Antwort auf diese Fragen nein lautet, dann passt das Kaufobjekt wahrscheinlich nicht zu Ihnen.
Wenn es um Unternehmensübernahmen geht, ist der Kaufpreis oft einer der wichtigsten Faktoren bei der Auswahl des richtigen Betriebes. Denn der Betrag, den Sie bereit sind, für ein Unternehmen zu zahlen, wirkt sich direkt auf die Gesamtrentabilität des Geschäfts aus.
Sie sollten sicherstellen, dass Sie einen fairen Preis für das Unternehmen zahlen. Schließlich wollen Sie nicht zu viel bezahlen, denn das könnte Ihre Gewinne schmälern oder Investitionen behindern.
Gleichzeitig wollen Sie aber auch nicht zu wenig bezahlen, denn dann könnten Sie ein Unternehmen haben, das die Investition grundsätzlich nicht wert ist. Ausnahme, wie vor erwähnt, Sanierungs- und Restrukturierungsfälle.
Um sicherzustellen, dass es sich um einen angemessenen Preis handelt, ist es wichtig, dass Sie mit einem seriösen M&A Berater zusammenarbeiten. Diese Fachleute können Ihnen helfen, den bestmöglichen Preis für ein Unternehmen auszuhandeln. Zusätzlich können sie Ihnen Ratschläge zu anderen wichtigen Faktoren geben, die Sie berücksichtigen müssen, wie die allgemeine finanzielle Gesundheit der Firma und ihre Wettbewerbsposition auf dem Markt.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Finanzierung einer Unternehmensübernahme ein komplexer Prozess sein kann und dass es eine Reihe von verschiedenen Möglichkeiten gibt, dies zu tun. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, ein Unternehmen zu erwerben, sollten Sie unbedingt mit einem Berater sprechen, um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, wie die Finanzierung eines Unternehmenskaufs funktioniert. Eine attraktive Rolle können dabei Fördermittel sein.
Wenn Sie über eine Unternehmensübernahme nachdenken, ist es wichtig, dass Sie alle Optionen und die damit verbundenen Kosten kennen. Dies wird Ihnen helfen, die beste Entscheidung zu treffen.

Finanzierung ist ein zentraler Aspekt im M&A-Prozess – lesen Sie dazu unseren ausführlichen Artikel!
Es gibt eine Reihe verschiedener rechtlicher Fragen, die im Zusammenhang mit einer Unternehmensnachfolge auftreten können, und es ist wichtig, diese Fragen zu kennen, um Ihre Interessen zu schützen.
Es stellt sich unter anderem häufig die Frage, ob die Mitarbeiter des Zielunternehmens ihren Arbeitsplatz behalten können. Dies ist eine wichtige Frage, denn die Mitarbeiter eines Unternehmens sind in der Regel sein wertvollstes Gut. Wenn die Mitarbeiter des Zielunternehmens nicht in der Lage sind, ihre Arbeitsplätze zu behalten, könnte dies negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf dem Markt haben.
Um rechtlichen Stolpersteinen zu begegnen, ist es wichtig, einen „wasserdichten“ Kaufvertrag zu erstellen.
Der Inhalt eines Unternehmenskaufvertrags im Falle einer Unternehmensübernahme kann je nach Situation variieren, aber es gibt einige Schlüsselelemente, die typischerweise enthalten sind. Nachstehend finden Sie eine Liste der wichtigsten Inhalte im Unternehmensvertrag für den Unternehmenskauf:

Der Prozess einer Unternehmensübernahme kann langwierig und kompliziert sein. Es gibt eine Reihe von Schritten, die unternommen werden müssen, um sicherzustellen, dass der Unternehmenskauf erfolgreich ist. Hier eine grobe Übersicht:
Wenn Sie sich detaillierter mit dem Prozess und den Möglichkeiten einer Firmenübernahme auseinander setzen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Ratgeber:
Erfahren Sie, wie der Unternehmenskauf zu Ihrem größten Erfolg wird.
Beachten Sie auch die nachfolgenden Kurztipps, die sich während unserer langjährigen Erfahrung als wertvoll erwiesen haben.
Respektieren Sie die Geschichte und Kultur des bestehenden Unternehmens. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie ein familiengeführtes Unternehmen übernehmen. Die Gründer haben ihr Herz und ihre Seele in den Aufbau des Unternehmens gesteckt, daher ist es wichtig, ihr Lebenswerk zu würdigen und zu respektieren.
Berücksichtigen Sie auch die Vision des Unternehmers. Es ist wahrscheinlich, dass der Unternehmer eine bestimmte Vision für sein Unternehmen hatte. Als neuer Eigentümer ist es wichtig, dass Sie versuchen, diese Vision beizubehalten oder in sanften Schritten neu ausrichten.
Kennen Sie Ihre Zahlen. Bevor Sie sich an die Bank oder an potenzielle Verkäufer wenden, sollten Sie sich einen Überblick über Ihre die finanzielle Situation verschaffen. Diese Informationen sind entscheidend für die Bestimmung des Wertes Ihres Unternehmens und helfen Ihnen, einen fairen Preis auszuhandeln.
Haben Sie zudem einen soliden Geschäftsplan. Ein gut durchdachter Geschäftsplan gibt Ihnen einen Fahrplan für den Erfolg und zeigt potenziellen Käufern, dass Sie es mit dem Wachstum des Unternehmens ernst meinen. Ihr Businessplan sollte eine detaillierte Analyse der Branche, Ihrer Konkurrenz und Ihres Zielmarktes enthalten.
Dies ist vielleicht der wichtigste Schritt in diesem Prozess. Sie müssen wissen, wie viel das Unternehmen wert ist, bevor Sie ein Angebot machen können. Bei einer Unternehmensbewertung werden Dinge wie die Vermögenswerte, die Verbindlichkeiten und das zukünftige Ertragspotenzial des Unternehmens berücksichtigt. Sobald Sie eine gute Vorstellung vom Wert des Unternehmens haben, können Sie beginnen, einen Preis auszuhandeln.
Der Erwerb eines Unternehmens kann ein komplizierter und zeitaufwendiger Prozess sein, aber mit sorgfältiger Planung und einer umfassenden Due Diligence kann es ein erfolgreiches Unterfangen werden.
Werfen Sie einen genauen Blick auf die Finanzen des Unternehmens, das Sie erwerben möchten. Vergewissern Sie sich, dass das Unternehmen finanziell gesund ist und dass es keine “roten Fahnen” gibt, die Ihnen später zum Verhängnis werden könnten.
Ein weiterer wichtiger Bereich, auf den Sie achten sollten, ist der Betrieb und die Struktur des Unternehmens. Vergewissern Sie sich, dass das Unternehmen reibungslos läuft und dass es keine größeren Probleme gibt, die die Übernahme beeinträchtigen könnten.
Bevor Sie über eine Firmenübernahme nachdenken, müssen Sie Ihre Hausaufgaben machen. Das bedeutet, dass Sie das Unternehmen, an dem Sie interessiert sind, seine Finanzen, seine Geschäftstätigkeit und seine Konkurrenzsituation recherchieren müssen. Erst wenn Sie all diese Faktoren genau kennen, können Sie einen soliden Plan für eine Übernahme aufstellen.
Wenn Sie unseren Ratgeber und alle enthaltenen Tipps befolgen, werden Sie in einer viel besseren Position sein, um ein Unternehmen erfolgreich zu übernehmen. Denken Sie daran, sich gut vorzubereiten, das potenzielle Zielunternehmen genau zu prüfen und Geduld zu haben. Für mehr Sicherheit auf diesem komplizierten Weg stehen wir Ihnen gerne zur Seite.
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]]>Der Beitrag Unternehmensnachfolge Mediation: Begleitung und Lösung beim Konflikt erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Die Unternehmensnachfolge ist eine komplexe Phase, begleitet von Emotionen und potenziellen Konflikten. Eine entscheidende Rolle spielt dabei:
Und ergänzend von hoher Bedeutung: Firmen mit Dauerkonflikten in der Führung leiden langfristig wirtschaftlich und es werden Werte vernichtet.

Die Anwendung von Mediation in der Unternehmensnachfolge bietet weitreichende Vorteile über die reine Konfliktlösung hinaus. Hier sind einige herausragende Vorteile:
Die Unternehmensnachfolge ist häufig von Streit geprägt, sei es durch unterschiedliche Vorstellungen zur Unternehmensführung, Vermögensverteilung oder Rollenverständnissen. Mediation bietet effektive Lösungsansätze:
Die Firmennachfolge birgt typische Streitpunkte und Probleme, die frühzeitig angegangen werden müssen, um eine reibungslose Übergabe zu gewährleisten. Hier einige Beispiele:
Der Mediator spielt eine entscheidende Rolle in der Firmennachfolge, indem er als neutraler Vermittler agiert und konstruktive Lösungen fördert. Zentrale Aspekte seiner Rolle umfassen:

Das Mediationsverfahren in der Unternehmensnachfolge folgt einem strukturierten Ablauf, der darauf abzielt Streitigkeiten zu lösen und tragfähige Vereinbarungen zu erarbeiten. Im Folgenden wird der typische Ablauf eines Mediationsverfahrens in diesem Kontext skizziert:
Schritt 1: Erstgespräch und Vertragsabschluss: Der Prozess beginnt mit einem Erstgespräch, in dem der Mediator den Parteien den Ablauf erläutert und die Grundlagen der Mediation bespricht. Nach Zustimmung aller Beteiligten (Freiwilligkeit ist das oberste Prinzip) wird ein Mediationsvertrag unterzeichnet, der die Rahmenbedingungen, Vertraulichkeitsregelungen und den freiwilligen Charakter des Verfahrens festhält.
Schritt 2: Klärung der Ausgangssituation: Der Mediator verschafft sich einen Überblick über die Ausgangssituation und die beteiligten Personen. Hierbei werden auch die wichtigsten Themen und Konfliktpunkte identifiziert, um den Fokus im Mediationsprozesses festzulegen.
Schritt 3: Einzelgespräche (optional): Je nach Bedarf können Einzelgespräche mit den Beteiligten geführt werden. Diese dienen dazu, individuelle Perspektiven und Bedürfnisse zu verstehen, bevor der gemeinsame Dialog beginnt.
Schritt 4: Strukturierter Dialog und Problemanalyse: Die eigentliche Mediation startet mit einem strukturierten Dialog zwischen den Parteien. Der Mediator fördert die offene Kommunikation, klärt Missverständnisse und analysiert die zugrunde liegenden Probleme, um gemeinsame Interessen und Ziele zu identifizieren. Es geht um viel “Dolmetscher-Arbeit” und Verständnis für die Sichtweisen der jeweils anderen Partei.
Schritt 5: Entwicklung von Lösungsoptionen: Auf Grundlage der identifizierten Interessen werden gemeinsam Lösungsoptionen erarbeitet. Der Mediator unterstützt die Parteien dabei, kreative Ansätze zu finden und Alternativen zu diskutieren. Eine gemeinsam erarbeitete Lösung hat eine komplett andere Energie für die weitere Zusammenarbeit, als ein von außen aufgesetzter Lösungsvorschlag.
Schritt 6: Vereinbarung und Umsetzung: Sobald eine Einigung erzielt wird, wird eine schriftliche Vereinbarung erstellt. Diese umfasst die getroffenen Regelungen und wird von allen Beteiligten unterzeichnet. Der Mediator kann auch bei der Umsetzung und Implementierung der Vereinbarung unterstützen.
Schritt 7: Abschluss und Follow-up: Der Mediationsprozess endet mit einem Abschlussgespräch, in dem die erreichte Einigung reflektiert wird. Bei Bedarf können Follow-up-Maßnahmen vereinbart werden, um sicherzustellen, dass die getroffenen Regelungen langfristig wirksam sind. Ein Protokoll ist empfehlenswert.
Laden Sie sich unsere Broschüre Mediation hilft schnell und effizient zerstrittenen Parteien herunter.
Die Anwendung von Mediation in der Unternehmensnachfolge ist ein entscheidender Beitrag zur Bewältigung der komplexen Herausforderungen dieses Prozesses. Mediation ermöglicht nicht nur das Verständnis und die Bewältigung von Konflikten, sondern fördert auch die Balance unterschiedlicher Interessen, bewahrt zwischenmenschliche Beziehungen, beschleunigt den Nachfolgeprozess und bietet weitreichende Vorteile für die Erhaltung von Unternehmenswerten sowie nachhaltige Lösungen. Insgesamt schafft Mediation einen strukturierten Rahmen, um eine erfolgreiche und harmonische Unternehmensübergabe zu gewährleisten. Sicher, geschützt, schneller und kostengünstiger.
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]]>Der Beitrag Unternehmensverkauf - Die wichtigsten Schritte! erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Die Grundfrage, die Sie sich stellen sollten, ist, inwieweit Sie nach dem Verkauf Ihres Unternehmens mit diesem verbunden bleiben möchten.
Ist es Ihre Absicht, nur einen Teil Ihres Unternehmens zu verkaufen? Und wie groß soll dieser Anteil sein? Sofern Sie weiterhin die Zügel des Unternehmens in Ihrer Hand behalten wollen, sollten dies mindestens 50 % der Unternehmensanteile sein. Oder ist es Ihr Wunsch, 100 % aller Anteile des Unternehmens zu verkaufen, aber weiterhin im Unternehmen beschäftigt zu sein?
In diesem Kontext stellt sich die Frage, ob diese Tätigkeit auf ein Fachressort fokussiert oder eher generalistisch angelegt sein soll. Gleichzeitig sollten Sie entscheiden, ob Sie in das Unternehmensgeschehen noch operativ als Entscheider eingreifen möchten, oder aber nur noch in einer beraterähnlichen Funktion.
Gegebenenfalls ist es aber auch Ihr Wunsch, sich komplett aus dem Unternehmen zurückzuziehen.
Wägen Sie diese Entscheidung auf der Grundlage Ihrer persönlichen Präferenzen, aber auch rechtlicher Überlegungen, sorgfältig ab.
Im ersten Schritt sollten Sie genau Ihre künftige finanzielle Versorgungslage und ggf. die Ihrer Familie prüfen.
Welche finanziellen Mittel stehen Ihnen also in Zukunft zur Bestreitung Ihres Lebensunterhaltes zur Verfügung? Über welche finanziellen Ressourcen verfügen Sie und mit welchen regelmäßigen Zahlungen können Sie in der Zukunft rechnen. Hierzu sollten Sie einen möglichst detaillierten Einnahmen-Ausgaben-Plan erstellen, damit Sie präzise eventuelle Versorgungslücken und deren Höhe einschätzen können.
Diese Klärung ist insbesondere deshalb wichtig, um zu beurteilen ob der Unternehmensverkauf bzw. der Unternehmenskaufpreis einen wesentlichen finanziellen Eckpfeiler Ihrer Altersvorsorge darstellen soll oder ob Sie andere Ziele des Unternehmensverkaufs in den Fokus rücken können.
Der Unternehmensverkauf bringt auch einige Entscheidungen über rechtliche und steuerrechtliche Aspekte mit sich.
Verschaffen Sie sich Klarheit darüber, ob und wie der Firmenname Ihres Unternehmens auf den neuen Erwerber übergehen kann. Dies hängt einerseits maßgeblich von Ihrer ganz persönlichen Präferenz und Verbundenheit zu Ihrem Firmennamen ab, aber auch von dessen Kundenbindungswirkung. Ein Erwerber wird insbesondere dann, wenn der Unternehmensname eine starke Kundenbindung und Markenbildung repräsentiert, besonderen Wert darauf legen. Schaffen Sie also möglichst frühzeitig für sich selbst persönliche Klarheit und die rechtlichen Voraussetzungen, um gegebenenfalls den Firmennamen übertragen zu können.
Eine weitere wichtige Entscheidung ist die Standortfrage. Kann das Unternehmen am bisherigen Standort verbleiben? Oder möchten Sie gegebenenfalls die Immobilie (sofern sie sich in Ihrem Eigentum befindet) in der Zukunft für andere Zwecke nutzen? Möchten Sie die Immobilie verkaufen, um damit Ihre Altersvorsorge abzusichern? Oder ist es Ihnen lieber, die Immobilie an den neuen Inhaber zu vermieten und damit langfristig verlässliche Einnahmen zu generieren?
Gleichzeitig sollten Sie sich mit dem richtigen Zeitpunkt für die Übergabe beschäftigen. Dies kann insbesondere in Bezug auf die Erreichung spezifischer Altersgrenzen unter steuerlichen Gesichtspunkten ein wichtiger Aspekt sein. Aber auch hinsichtlich des zeitlichen Vorlaufes, um steuerliche Optimierungen noch rechtzeitig vor dem Verkauf einzuleiten.
Ein Unternehmensverkauf birgt auch immer eine nicht zu unterschätzende emotionale Komponente. Schließlich haben Sie allein oder mit Ihrer Familie das Unternehmen über Jahre aufgebaut. Viel Zeit, viel Kraft und viel Herzblut wurden in die Entwicklung des Unternehmens investiert. Der Unternehmensverkauf fällt daher erfahrungsgemäß vielen Unternehmern nicht leicht, selbst wenn Sie selber diese Tatsache herunterspielen oder sich nicht eingestehen möchten, wie lebensbestimmend diese Verbindung tatsächlich ist.
Vergegenwärtigen Sie sich, dass Sie bisher die ganz überwiegende Zeit Ihres Lebens und Ihrer Kraft in das Unternehmen investiert haben. Machen Sie sich rechtzeitig in offenen Gesprächen mit Ihrer Familie darüber Gedanken, was nach dem Verkauf Ihres Unternehmens passieren soll. Viele Unternehmer, die sich nicht rechtzeitig damit beschäftigen, wissen mit ihrer Zeit „danach“ nichts rechtes anzufangen. Das kann zu einer emotionalen und familiären Belastung führen. Nutzen Sie stattdessen aktiv die Gelegenheit, in einen neuen Lebensabschnitt einzutreten und machen Sie sich intensiv darüber Gedanken, was in Zukunft für Sie zum Lebensinhalt werden soll.
Jeder Unternehmensverkauf ist ein mehr oder weniger individueller Prozess.
Dennoch folgt auch er in der Regel bestimmten Prozessschritten. Diese sollten Sie in den Grundlagen kennen. Einerseits, um eine strukturierte prozessuale Aufeinanderfolge der einzelnen Herausforderungen die auf Sie zukommen zu kennen und andererseits, um die zeitliche Dimension, die Sie für Ihren Unternehmensverkauf benötigen, besser einschätzen zu können.
Nachstehend finden Sie die wichtigsten Schritte eines Unternehmensverkaufes in chronologischer Reihenfolge:
Im Rahmen eines Unternehmensverkaufes werden Sie zwangsläufig auch mit vielen Fachbegriffen konfrontiert. Diese sind heutzutage in der Regel englischsprachig geprägt. Die Gesamtauflistung eines Glossar würde hier sicherlich den Rahmen sprengen. Die wichtigsten Begriffe finden Sie aber nachstehend benannt und kurz beschrieben:
Kauf von Einzelwirtschaftsgütern einer Unternehmung (z.B. Aufspaltung). Ein Investor erwirbt die Vermögensgegenstände (“Assets”) des Zielunternehmens. Die Gesellschaftsanteile (“Shares”) des Zielunternehmens verbleiben beim Verkäufer.
Der Share Deal ist neben dem Asset Deal eine mögliche Form des Unternehmenserwerbes. Dabei kauft der Käufer vom Verkäufer die Anteile an dem zum Verkauf stehenden Unternehmen. Oft wird hiermit auch die teilweise Übernahme von Anteilen an einer Gesellschaft bezeichnet.
Anonymisierte Anzeige zum Verkauf Ihres Unternehmens mit ersten ungefähren Angaben zu wesentlichen Eckdaten des Unternehmens (Branche, Region, Umsatzgröße, etc.).
Das Memorandum oder Exposé ist eine qualitative und quantitative Dokumentation über das zum Verkauf stehende Unternehmen. Es beinhaltet in der Regel Informationen über das Unternehmen selbst (Organisation, Wertschöpfung, Finanzdaten, Mitarbeiter etc.), das Branchenumfeld, den Wettbewerb und den Verkaufsgrund des Inhabers. Das Unternehmensmemorandum wird Kaufinteressenten gegen Unterzeichnung einer entsprechenden Vertraulichkeitserklärung ausgehändigt.
Abkürzung für Non Disclosure Agreement, bezeichnet eine Geheimhaltungsvereinbarung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer über alle schriftlichen oder mündlichen Informationen ein Projekt betreffend. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle ihm zur Kenntnis gebrachten vertraulichen Informationen strikt vertraulich zu behandeln, auch nach Beendigung des Projekts. Des Weiteren werden in den Vertrag evtl. Ausnahmen der Vertraulichkeit, die Übertragbarkeit von Rechten und Pflichten sowie Vertragsstrafen fixiert.
Schriftliche Absichtserklärung eines möglichen Käufers, das zu erwerbende Unternehmen zu einem bestimmten Kaufpreis und zu bestimmten Konditionen zu übernehmen. Damit signalisiert der Käufer - in der Regel nach einer ersten Prüfung – ein grundsätzlich weiterreichendes Interesse am Erwerb der Zielgesellschaft. Der Charakter dieser Vereinbarung variiert je nach Ausgestaltung, Inhalt und Formulierung im Einzelfall zwischen einer nicht-bindenden Absichtserklärung und einem rechtlich bindenden Vorvertrag.
Als Due Diligence bezeichnet man den Prozess der intensiven Untersuchung der finanziellen und wirtschaftlichen Situation und Planungen eines Unternehmens durch externe Experten (meist Banken, Anwälte und Wirtschaftsprüfer). Sie hat das Ziel, alle wichtigen unternehmensinternen Voraussetzungen, die Einfluss auf die künftige Geschäftstätigkeit haben könnten, sowie potenzielle Risiken erkennen zu können. Im Vorfeld eines Börsengangs oder einer Kapitalerhöhung ist die Durchführung einer Due Diligence die Voraussetzung für die Erstellung eines Emissionsprospekts. Prüfung der wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Verhältnisse des konkreten Verkaufsobjekts durch den Käufer.
Vertragsunterzeichnung des Kaufvertrages. Je nach Vertragsgestaltung können Vertragsunterzeichnung und Vollzug (Closing), d.h. bspw. der Übergang der Anteile auf den Käufer, auseinanderfallen. Der Vollzug ist dabei üblicherweise an die Erfüllung gewisser Voraussetzungen geknüpft, die bei Vertragsunterzeichnung noch nicht erfüllt sind.
Unter „Closing“ wird der rechtlich bindende Abschluss einer Kauf- bzw. Verkaufstransaktion verstanden. Bestandteile des „Closing“ sind in der Regel Kaufvertrag, notarielle Beurkundung, Kaufpreisbezahlung und Eintritt des Käufers als Rechtsnachfolger.
Die persönliche Zeitschiene die Sie für den Verkauf Ihres Unternehmens veranschlagen, hängt in der Regel eng mit Ihrem persönlichen Lebensalter und Ihren Zielen ab. Generell ist hier zwischen einem Ad-hoc, also einem möglichst zeitnahen Verkauf, oder aber einem eher perspektivesch angelegten Verkauf zu unterscheiden.
Sofern Sie bereits die Entscheidung getroffen haben, Ihr Unternehmen innerhalb eines möglichst überschaubaren Zeitraumes zu verkaufen, dann steht der sofortigen Aufnahme der Verkaufsvorbereitung nichts mehr im Wege. Sie sollten allerdings hierbei folgendes bedenken: Aufgrund der Komplexität eines Unternehmensverkaufes kann man erfahrungsgemäß von einer Prozessdauer von durchschnittlich 18 Monaten ausgehen. Grundsätzlich kann der Unternehmensverkauf auch deutlich schneller erfolgen. Ein Minimum von 6-8 Monaten ist jedoch aufgrund der Komplexität, in der Regel nicht zu unterbieten. Andererseits kann sich ein Unternehmensverkauf auch im Zweifelsfalle über einen deutlich längeren Zeitraum hinausziehen. Dies hängt nicht nur von Faktoren ab, die Sie selber bestimmen können, sondern auch von externen Faktoren, auf die Sie keinerlei Einfluss haben. Hierzu zählen zum Beispiel die aktuelle Marktlage in ihrer Branche, die Entschlusskraft des Erwerbers, die Qualität externer Berater - um nur einige Beispiele zu nennen.
Wenn Sie stattdessen zu denjenigen Unternehmern gehören, die sich sehr frühzeitig (z.B. mit einem Vorlauf von 5 Jahren) über Ihren Unternehmensverkauf Gedanken machen, dann haben Sie dadurch einen sehr guten Ausgangspunkt, um Ihr Unternehmen erfolgreich und zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. Nutzen Sie die Zeit, Ihr Unternehmen insbesondere betriebswirtschaftlich zu optimieren, private Zahlungsströme aus dem Unternehmen heraus zu lösen, gegebenenfalls einen Stellvertreter oder sogar eine 2. Führungsebene aufzubauen oder den Verkauf ihres Unternehmens unter steuerlichen Gesichtspunkten zu optimieren.
Die Einschätzung des realistischen Unternehmenswertes ist für den Erfolg des Unternehmensverkaufs nicht zu unterschätzen. Oft neigen Unternehmer dazu, ihr Unternehmen nicht marktkonform zu bewerten. Dies ist in der Regel dadurch bedingt, dass sie eine enge Verbundenheit und damit eine hohe Wertschätzung ihres Unternehmens besitzen. Ein Erwerber wird aber in der Regel diese enge Verbundenheit nicht besitzen, sondern das Unternehmen allein unter betriebswirtschaftlichen Aspekten beurteilen. Von daher ist es im späteren Verkaufsprozess und insbesondere bei den Verhandlungen über den Kaufpreis wichtig, einen realistischen Kaufpreis des Unternehmens zu kennen und diesen auch auf der Basis einer entsprechenden Unternehmensbewertungen belegen zu können. Dies objektiviert in der Regel die Diskussion über die Höhe des Kaufpreises und schafft damit eine gesunde Grundlage, um am Ende zu einer vernünftigen Einigung zu kommen.
In diesem Zusammenhang sollte auch bedacht werden, dass der Wert eines Unternehmens nicht nur von den tatsächlichen Zahlen, d.h. also dem Ergebnis welches das Unternehmen erwirtschaftet, abhängt. Diese in der Regel als harte oder quantitative Faktoren beschriebenen Werte stellen zwar die Grundlage des Unternehmenswertes dar, bestimmen ihn aber nicht einzig und allein.
Nicht zu vernachlässigen sind auch sogenannte weiche Faktoren bzw. qualitative Faktoren. Hierzu zählen zum Beispiel die Alleinstellungskriterien des Unternehmens, die Markt- und Konkurrenzsituation, die Mitarbeiterbindung, die Innovationskraft etc.
Der Verkauf eines Unternehmens ist ein komplexer und für jeden Unternehmer in der Regel ein einmaliger Prozess. Dementsprechend besitzen die meisten Unternehmer weder die ausreichende Prozesserfahrung, noch die nötige fachliche Expertise. Unter diesem Gesichtspunkt ist es angeraten, über die Hinzuziehung eines qualifizierten Beraters nachzudenken. Dabei steht und fällt der Erfolg des Unternehmensverkaufes natürlich auch mit der Qualifikation und dem Engagement des Beraters.
Damit Sie den richtigen Berater aus der Vielzahl der Angebote finden können, sind nachstehend diejenigen Kriterien aufgelistet, die Sie bei der Auswahl eines Beraters beherzigen sollten:
Bild: Canva.com
Wie gezielte Bilanzbereinigung den Unternehmenswert erhöhen kann!
Was steigert den Unternehmenswert?
Unternehmensverkauf - 5 Maßnahmen die Ihren Betrieb fit für den Verkauf machen
Der Beitrag Unternehmensverkauf - Die wichtigsten Schritte! erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Der Beitrag Unternehmensverkauf Bewertung: Diese Methode lohnt sich immer! erschien zuerst auf KERN 2026.
]]>Für die Unternehmensverkauf Bewertung gibt es viele unterschiedliche Methoden. Doch welche ist die richtige?
Es gibt die Bewertung nach einer Faustformel oder auch die Bewertung nach Multiplikatorverfahren und die discounted cash flow Methode. Wir möchten uns jedoch die ertragswertorientierte Unternehmensbewertung für den Firmenverkauf etwas genauer ansehen und schauen warum Sie besonders attraktiv sein kann, denn sie wird bei vielen Unternehmensnachfolgen vorgenommen. Ob für die Ermittlung des Geschäftsanteils in der Erbmasse, für die Steuerberechnung oder für die Vorbereitung eines Unternehmensverkaufes: Ertragswertorientierte Unternehmensbewertungen sind mitunter nicht nur zwingend notwendig, sondern auch eine verlässliche Auskunft über den Wert des Unternehmens für Käufer und Verkäufer.
Können Sie auf die Frage nach dem Unternehmenswert Ihrer Firma eine konkrete Antwort geben? Falls ja, Glückwunsch zu ihrer komfortablen Position. Im M&A Berater Alltag erleben wir häufig das Gegenteil. Nur wenige Unternehmer antworten mit einem Betrag, der sich dann aber oft als eine Verkaufspreiserwartung entpuppt. Sogar gestandene Firmeninhaber werden bei der Beantwortung dieser Frage unsicher. Die häufigste Antwort lautet: „Die Summe aller Vermögensgegenstände plus Betrag X.“
Auf der anderen Seite bestimmt aber für die meisten Firmenkäufer einzig und allein der zukünftige, übertragbare Ertragswert den Wert einer Firma. Der Kaufpreis selbst stellt in den wenigsten Fällen den realen Firmenwert dar, sondern reflektiert den Wert, den ein Käufer im Moment des Eigentumsübergangs zahlen will.
Der familiengeführte Mittelstand greift häufig auf die sogenannten Multiplikatoren bei der Unternehmenswertermittlung zurück. Der Unternehmenswert leitet sich bei diesem Verfahren aus Preisen, die im Rahmen von Transaktionen vergleichbarer Unternehmen einer Branche ab 50 Millionen Euro Umsatz gezahlt wurden, ab. Es wird unterstellt, dass sich aus beobachtbaren Marktpreisen vergleichbarer Unternehmen Rückschlüsse auf den Wert des betreffenden Unternehmens ziehen lassen.
Für eine erste Einschätzung hilft dieser Ansatz. Wir bei KERN-Unternehmensnachfolge haben mit dem kostenlosen Online Unternehmenswertrechner zusätzlich ein eigenes Tool entwickelt das Ihnen dabei hilft, den Unternehmenswert zu berechnen und das Ihnen eine erste Orientierung liefert.

Beide Verfahren ersetzen jedoch nicht eine individuell erstellte Unternehmensbewertung. So wird das Multiplikatorverfahren oftmals bei der Bewertung deutlich größerer und transparenterer Unternehmen eingesetzt. Zu dem berücksichtigt es nur selten den Unternehmenswert beeinflussende Umfeldveränderungen, Sonder- und Einmaleffekte und Erwartungshaltungen.
Der Multiplikatoransatz ist eher eine ergänzende Methode, um Anhaltspunkte für den Wert eines Unternehmens zu erhalten, aber auch um Unternehmenswerte auf Basis von ertragswertorientierten Verfahren zu plausibilisieren. Das gilt nur dann, wenn die Multiplikatoren sorgfältig ausgewählt wurden. Erst dann werden die unternehmensspezifischen Unterschiede, wie z.B. unterschiedliche Rentabilitäten oder Finanzierungsstrukturen, möglichst vollständig erfasst. Eine stringente Durchführung des Multiplikatoransatzes erfordert folglich eine sehr intensive Auseinandersetzung mit dem Bewertungsobjekt, den Vergleichsunternehmen und der Branche.
Eine gut vorbereitete Unternehmensbewertung bereitet hingegen die Verhandlungsposition des Unternehmers vor. Sie informiert den Verkäufer über den aktuellen Ertragswert seiner Firma und die wesentlichen aktuellen Einflussfaktoren auf die Unternehmensentwicklung im Detail. In der Folge ist er damit ideal auf spätere Verhandlungen vorbereitet. Gleichzeitig ist sie eine solide und wichtige Basis für die nachfolgende Due Diligence oder Finanzierungsgespräche des Erwerbers.
In der Praxis haben sich mit dem Ertragswertverfahren nach dem Standard IDW S 1 (Institut der Wirtschaftsprüfer) und der Discounted-Cash-Flow-Berechnung (DCF-Verfahren) zwei Methoden zum Unternehmenswert berechnen etabliert. Das im deutschsprachigen Raum weit verbreitete Ertragswertverfahren ist, ebenso wie das DCF-Verfahren, von den Behörden, Banken, Steuerberatern, etc. gleichermaßen akzeptiert. Das Discounted Cashflow Verfahren ist darüber hinaus auch ein international akzeptierter Standard.
Das Multiplikatorverfahren stützt sich bei der Bestimmung des Unternehmenswertes vorrangig auf die Ergebnisse der vergangenen drei Jahre, bereinigt um Einmal- und Sondereffekte bzw. Steuersparmodelle. Das Ertragswertverfahren basiert in erster Linie auf den erwarteten Ergebnissen der Zukunft und ist damit absolut zukunftsorientiert. Die Vergangenheitswerte werden eher als Überprüfung der Planung herangezogen. Als Bewertungsspezialisten empfehlen wir, dass vor allem die Prognose konservativ sein sollte: „Sprunghaft steigende Umsätze oder rasant sinkende Kosten müssen nachvollziehbar begründet werden.“
Zu betonen ist, dass die Ergebnisse nicht zuletzt von einer möglichst objektivierten Einschätzung der zukünftigen Überschüsse des Unternehmens und einer realistischen Risikoabschätzung abhängen. „Für den Großteil der Familienunternehmen empfiehlt sich eine individuell erarbeitete Risikoeinschätzung statt der Anwendung der niedrigeren Risikomultiplikatoren börsennotierter Unternehmen.“
Eine sachlich korrekte Unternehmensbewertung basiert auf der Kombination von unterschiedlichen Bewertungsmethoden und fördert die Auseinandersetzung des Unternehmers mit der zukünftigen Entwicklung seiner Firma. Bei der Vorbereitung einer Unternehmensbewertung ist die Hinzuziehung spezialisierter, seriöser M&A Berater anzuraten. Denn über die kritische Auseinandersetzung mit den gemachten Angaben stellen die externen Spezialisten sicher, dass aus einer Unternehmensbewertung eine am Markt durchsetzbare Kaufpreiserwartung ableitbar ist. Gleichzeitig lässt sich mit einer fundierten Unternehmensverkauf Bewertung der Firmenverkauf optimal vorbereiten.
Ferner akzeptiert das Finanzamt ein schlüssiges Wertgutachten i.d.R. als Alternative zum im §199 des Bewertungsgesetzes (BewG) definierten Verfahren. In Folge führt dies oft zu einer niedrigeren Steuerbelastung bzw. geringeren Abfindungssummen gegenüber Miterben. Die finanzielle Belastung der zu übergebenden Unternehmen reduziert sich.
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Was steigert den Unternehmenswert?
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Harte & weiche Faktoren in der Unternehmensbewertung
3 Gründe, warum überhöhte Unternehmensbewertungen Nachfolgen verhindern
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]]>Der Unternehmenswert wird durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren bestimmt. Diese Einflussfaktoren unterteilt man grundsätzlich in sogenannte harte bzw. quantitative Faktoren und weiche bzw. qualitative Faktoren.
Bei den harten Faktoren handelt es sich um betriebswirtschaftliche Kennzahlen (u.a. Umsatz und Umsatzrentabilität, EBIT, Cashflow), die direkt oder indirekt aus der Finanzbuchhaltung eines Unternehmens abgelesen oder berechnet werden können. Sie liefern die wesentliche Zahlenbasis für verschiedene finanztheoretische Modelle zur Berechnung des Unternehmenswertes. Wie Sie den Unternehmenswert berechnen, erfahren Sie hier.
Zu den weichen Faktoren zählen diejenigen Einflussgrößen, über die entweder gar keine Kennzahlen vorliegen, oder bestenfalls Hilfsindikatoren anhand derer sich ihre qualitative Bedeutung für das Unternehmen einschätzen lässt. Sie finden bei der Berechnung des Unternehmenswertes mit finanztheoretischen Modellen vorerst keine konkrete Berücksichtigung.
Nichtsdestotrotz sind sie in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus gerückt. Und das nicht ohne Grund. Abgesehen davon, dass sie die Qualität – und damit auch die Wettbewerbssituation – eines Unternehmens nachhaltig steigern, ist ihre Bedeutung sowohl beim Rating der Banken im Zuge von Kreditbewilligungen und Unternehmenskaufpreisfinanzierungen, als auch bei der Ermittlung von Unternehmenskaufpreisen deutlich gestiegen. Das gilt auch für kleine und mittelgroße Handwerksunternehmen! So finden auch im von den Handwerkskammern empfohlenen und verwendeten Standardverfahren der Arbeitsgemeinschaft der Wert ermittelnden Betriebsberater im Handwerk (AWH) weiche Faktoren ihre Berücksichtigung.
Wir stellen Ihnen nachstehend exemplarisch drei weiche Faktoren vor und geben Ihnen Tipps, wie sie diese in Ihrem Unternehmen umsetzen können.
Die meisten mittelständischen Unternehmen sind durch eine starke Unternehmerpersönlichkeit geprägt. Diese haben aufgrund ihrer besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten das Unternehmen zum Erfolg geführt. Damit einhergehend sind die Prozesse im Unternehmen oft auf diese Person zugeschnitten. Das betrifft insbesondere das spezifische Produkt-Know-how, die Qualität der Kundenbeziehungen und die Entscheidungswege. Gerade aber diese Fokussierung auf eine einzelne Person ist für potentielle Nachfolger oder Investoren mit einem besonders hohen Risiko verbunden. Was passiert, wenn der Alt-Unternehmer ausscheidet? Wer sorgt für weitere Produktinnovationen und stabile Kundenbeziehungen?
Um ein Unternehmen für den Verkauf attraktiv zu gestalten, müssen entsprechende Maßnahmen ergriffen werden um die Abhängigkeit von einer Person so weit wie möglich zu reduzieren. Wie kann das erfolgen?
Menschen die ein Ziel haben, erreichen in der Regel mehr im Leben. Das gleiche trifft auch auf Unternehmen zu. Deshalb sollten Sie regelmäßig die Strategie ihres Unternehmens überprüfen, neueren Entwicklungen anpassen und diese dokumentieren. Das kann geschehen durch:
Durch die Entwicklung der Unternehmensstrategie mit ihren Führungskräften oder kompetenten Mitarbeitern steigern Sie automatisch die Summe der zu berücksichtigenden Aspekte die es bei der Ausrichtung Ihres Unternehmens zu bedenken gibt. Gleichzeitig schaffen Sie durch deren Dokumentation einen Vergleichsmaßstab. Der gibt darüber Auskunft, wie stark die Abweichung zur späteren IST-Situation ist. Daraus können Rückschlüsse über ggf. falsche Planungsannahmen gezogen und für zukünftige Planungen optimiert werden.
Ein potentieller Käufer erkennt daran sofort, das Ihr Unternehmens- bzw. ihre Produktstrategie zukunftsorientiert ist und regelmäßig überprüft und neu ausgerichtet wird. Das trägt maßgeblich zum Unternehmenswert bei.
Das wichtigste Kapital eines jeden Unternehmens sind seine Mitarbeiter! Das weiß jeder, gelebt wird es aber in der Praxis viel zu selten. Durch die zunehmende Vergleichbarkeit von Produkten im Internet und den steigenden Ansprüchen der Kunden kommt der Qualität der Produkte und aller damit zusammenhängender Servicedienstleistungen eine besondere Bedeutung zu . Das gilt gleichermaßen für die Innovationskraft eines Unternehmens bei der Schaffung neuer oder der Verbesserung bestehender Produkte, als auch aller unternehmensinterner Dienstleistungen. Bei diesem Wettbewerb können sich Unternehmen nur dann gut positionieren, wenn Sie besonders qualifizierte Mitarbeiter haben und diese auch auf möglichst lange Zeit an sich binden können. Insbesondere unter dem Blickwinkel des sich immer mehr verschärfenden Fachkräftemangels ist dies ein Feld, mit dem sich jeder Unternehmer intensiv beschäftigen muss.
Noch viel wichtiger ist es für einen Investor oder Käufer des Unternehmens, denn er ist gerade in der Folgezeit des Erwerbes von der Leistungsbereitschaft und den Fähigkeiten der Mitarbeiter besonders abhängig. Das gilt in besonderem Maße in Bezug auf die Führungskräfte, aber natürlich auch für alle anderen Mitarbeiter. Um eine hohe Qualifikation und lange Zugehörigkeit der Mitarbeiter zum Unternehmen zu gewährleisten bietet es sich an:
Neben den harten Faktoren wie Umsatz, EBIT, etc. haben auch die weichen Faktoren eine nicht unerhebliche Bedeutung für die endgültige Höhe des Verkaufspreises eines Unternehmens.
Um diese weichen Faktoren aufzubauen oder zu verbessern ist ein strategischer Plan und Ausdauer gefragt. Gewinner sind aber immer Sie als Unternehmer, ganz unabhängig ob es um den zukünftigen Erfolg Ihres Unternehmens, das Rating bei Banken oder den erzielbaren Kaufpreis für Ihr Unternehmen geht.
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Harte Faktoren - Hier handelt es sich um betriebswirtschaftliche Kennzahlen, die direkt oder indirekt aus der Finanzbuchhaltung abgelesen oder berechnet werden können. Sie liefern die Zahlenbasis für verschiedene finanztheoretische Modelle zur Berechnung des Unternehmenswertes.
Weiche Faktoren - Hierzu liegen meist gar keine Kennzahlen vor, oder bestenfalls Hilfsindikatoren anhand derer sich ihre qualitative Bedeutung für das Unternehmen einschätzen lässt. Nichtsdestotrotz haben sie in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Sowohl beim Rating der Banken im Zuge von Kreditbewilligungen und Unternehmenskaufpreisfinanzierungen, als auch bei der Ermittlung von Unternehmenskaufpreisen.
Durch die Entwicklung einer Unternehmensstrategie steigern Sie automatisch die Summe der zu berücksichtigenden Aspekte, die es bei der Ausrichtung Ihres Unternehmens zu bedenken gibt. Gleichzeitig schaffen Sie durch deren Dokumentation einen Vergleichsmaßstab. Der gibt darüber Auskunft, wie stark die Abweichung zur späteren IST-Situation ist. Daraus können Rückschlüsse über ggf. falsche Planungsannahmen gezogen und für zukünftige Planungen optimiert werden.
1. In die Unternehmenskultur investieren
2. regelmäßige Weiterqualifizierung der Mitarbeiter,
3. Motivationsstärkung durch entgeltliche und nicht entgeltliche Anreize,
4. Attraktive und individualisierbare Arbeitsbedingungen.
Unternehmen können sich gut positionieren, wenn Sie besonders qualifizierte Mitarbeiter haben und diese möglichst lange Zeit an sich binden können. Insbesondere unter dem Blickwinkel des sich immer mehr verschärfenden Fachkräftemangels ist dies ein Thema, mit dem sich jeder Unternehmer beschäftigen muss.
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