Wer sein LebensÂwerk in gute Hände abgeben möchte, wird irgendÂwann mit dieser Frage konfronÂtiert. Wann sage ich es meinen Mitarbeitern?
Ein heikles Thema
Oftmals wird es hintenÂanÂgeÂstellt. Denn der Kaufpreis erscheint wichtiÂger. Aber wenn diese Frage nicht gut durchÂdacht beantÂworÂtet wird, sinkt der nachhalÂtiÂge Wert der NachfolÂge erhebÂlich. Für beide Seiten. Falsche oder gar fehlenÂde KommuÂniÂkaÂtiÂon, zu früh oder zu spät, ist für den NachfolÂger fatal. Er kommt in eine gewachÂseÂne UnterÂnehÂmensÂkulÂtur und verbaut sich durch mangelnÂde KommuÂniÂkaÂtiÂon den Zugang zu den wichtigsÂten BausteiÂnen eines UnterÂnehÂmens: Den MitarÂbeiÂtern! Für den ÜbergeÂber hat dies ebenfalls zum Teil gravieÂrenÂde AuswirÂkunÂgen. Oft gibt es eine Zahlung, die erst nach ÜbergaÂbe des UnterÂnehÂmens fällig ist. Nicht selten sogar ist sie an BedinÂgunÂgen geknüpft. Es ist folglich das natürÂliÂche InterÂesÂse beider ParteiÂen, dass die MitarÂbeiÂter im Boot sitzen und wohlwolÂlend mitwirÂken. Doch wann ist der richtiÂge Zeitpunkt?
GrundÂlaÂgen-Webinar präsenÂtiert von Nils Koerber
UnterÂnehÂmens-verkauf (M&A) ohne Risiko und Wertverlust
WichtiÂger Meilenstein
Mit unseren MandaÂten diskuÂtieÂren wir immer über diesen wichtiÂgen MeilenÂstein. Der ÜbernehÂmer möchte gerne sehr früh die MitarÂbeiÂter kennenÂlerÂnen. Er hat ein InterÂesÂse daran, die wichtigsÂten SchlüsÂselÂperÂsoÂnen zu identiÂfiÂzieÂren. SchließÂlich ist die ÜbernahÂme eines UnterÂnehÂmens eine erhebÂliÂche InvesÂtiÂtiÂon. Das Risiko will er so gut es geht minimieÂren. Der ÜbergeÂber neigt ebenfalls oft dazu, die MitarÂbeiÂter frühzeiÂtig zu inforÂmieÂren. SchließÂlich kennt man sich seit vielen Jahren und trägt VerantÂworÂtung für seine BelegÂschaft. Aber soll man die MitarÂbeiÂter wirklich bereits während des ProzesÂses inforÂmieÂren? Eine pauschaÂle Antwort können wir nicht geben. Jede UnternehmensÂnachfolge ist anders und bedarf einer ganz indiviÂduÂelÂlen Lösung.
Stellen Sie sich die folgenÂden Fragen
Sie liefern bereits eine ganz persönÂliÂche Antwort, denn jeder von Ihnen wird diese Fragen anders beantworten.
- Was passiert, wenn die ÜbernahÂme scheiÂtert und ich meine MitarÂbeiÂter bereits inforÂmiert habe? Schädigt die folgenÂde Unruhe meinem UnterÂnehÂmen? Kann ich die SituaÂtiÂon „heilen“?
- Was passiert, wenn ich meine MitarÂbeiÂter ins Boot hole, bevor ich einen gültiÂgen KaufverÂtrag habe, mit meinen KundenÂbeÂzieÂhunÂgen? Kann ich sicherÂstelÂlen, dass die MitarÂbeiÂter das VorhaÂben nicht nach außen tragen?
Wir raten: Setzen Sie sich mit dem ÜbernehÂmer an einen Tisch und arbeiÂten Sie einen detailÂlierÂten KommuÂniÂkaÂtiÂonsÂplan aus, dessen erster MeilenÂstein NACH der VertragsÂunÂterÂzeichÂnung angeganÂgen wird. Wer vorher seine MitarÂbeiÂter inforÂmiert, riskiert viel und verurÂsacht in dieser wichtiÂgen LebensÂphaÂse unnötiÂge Unruhe im Unternehmen.
Tipps zum Weiterlesen:
InterÂview: Die innerÂfaÂmiÂliäÂre UnternehmensÂnachfolge gut vorbereiten
6 PraxisÂtipps zur FinanÂzieÂrung der Unternehmensnachfolge
Die JunioÂren zu SenioÂren machen - erfolgÂreiÂche NachfolÂge fängt früh an
UnternehmensÂnachfolge: Früh zu planen, das schafft Sicherheit
Foto: © Fotolia.de
Darauf gibt es keine pauschaÂle Antwort. Häufig wird aber zu früh mit MitarÂbeiÂtern gesproÂchen. Dadurch kommt es womögÂlich zu Unruhe und GerüchÂte könnten nach außen getraÂgen werden. Und diese GerüchÂte können auch bei Kunden, Banken und LiefeÂranÂten zu VerunÂsiÂcheÂrung in einem geplanÂten UnterÂnehmensÂverkauf führen.
Diese Frage sollte in einem KommuÂniÂkaÂtiÂonsÂplan gemeinÂsam mit dem Käufer geklärt werden. Dabei sollte der erste MeilenÂstein NACH UnterÂzeichÂnung des VertraÂges liegen.

