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Eine Hand mit Stift die in drei Kästchen rote Haken gesetzt hat.

Die Unternehmensverkauf Checkliste: Diese Punkte sollten Sie als Verkäufer berücksichtigen.

Sie fragen sich, was beim Unternehmensverkauf zu beachten ist? Oder wie man den Unternehmensverkauf am besten plant? Warum also dafür nicht eine Unternehmensverkauf Checkliste nutzen? Darin finden Sie wertvolle Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen erfolgreich an einen Nachfolger übergeben.

Der Unternehmensverkauf ist für die Mehrheit aller Unternehmer ein einmaliges Projekt. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für das eigene Unternehmen unterscheidet sich dabei fundamental von vielen bisher gewohnten Transaktionen. Das Thema Unternehmensnachfolge erweist sich an vielen Stellen als sehr komplex. Checklisten können den Ablauf optimieren.

Solche Checklisten enthalten wichtige Informationen zu allen Phasen des Unternehmensverkaufs. Sie bieten Orientierung für die vielen Schritte einer Übergabe seitens des Unternehmers. Zudem geben sie einen verlässlichen Rahmen für das gesamte Vorgehen bis hin zur Einigung mit dem Käufer vor.

Der Fahrplan zur Unternehmensnachfolge bietet weitere Informationen vom richtigen Zeitpunkt bis zum erfolgreichen Verkauf Ihres Unternehmens.

Wie sehen die 6 Schritte beim Unternehmensverkauf aus?

Der Unternehmensverkauf erfolgt in 6 Schritten:

  1. Vorbereitung der Unterlagen
  2. Käufer finden
  3. Unternehmensnachfolger auswählen
  4. Prüfung des Unternehmens
  5. Verhandlung Kaufpreis
  6. Unternehmenskaufvertrag

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Schritt 1: Vorbereitung der Unterlagen

Der erste Schritt besteht darin, eine Liste der Dokumente zu erstellen, die der Käufer benötigt. Es folgt eine Liste der wichtigsten Dokumente – je nach Unternehmen werden Sie vielleicht nicht alle Dokumente benötigen.

  1. Jahresabschlüsse: Sie benötigen geprüfte Jahresabschlüsse für die letzten drei Jahre, um potenziellen Käufern die finanzielle Gesundheit Ihres Unternehmens zu zeigen.
  2. Steuererklärungen: Alle Steuererklärungen Ihres Unternehmens für die letzten drei Jahre müssen potenziellen Käufern vorgelegt werden.
  3. Geschäftsplan: Ein gut ausgearbeiteter Geschäftsplan ist unerlässlich, um beim Unternehmenskauf eine klare Vorstellung von der Zukunft Ihres Unternehmens zu vermitteln.
  4. Umsatzentwicklung: Ein guter Umsatz in der Vergangenheit wird potenziellen Käufern zeigen, dass Ihr Unternehmen eine gute Investition ist.
  5. Mitarbeiter-Verträge: Alle Mitarbeiterverträge müssen auf den neuen Eigentümer übertragen werden, um rechtliche Komplikationen zu vermeiden.
  6. Immobilienpachtverträge: Wenn Ihr Unternehmen Immobilien besitzt, müssen die Pachtverträge für diese Immobilien auf den neuen Eigentümer übertragen werden.
  7. Patente: Alle Patente, die Ihr Unternehmen besitzt, müssen auf den neuen Eigentümer übertragen werden, um das geistige Eigentum Ihres Unternehmens zu schützen.
  8. Lieferantenverträge: Alle Verträge mit den Lieferanten Ihres Unternehmens müssen für einen reibungslosen Übergang auf den neuen Eigentümer übertragen werden.
  9. Kundenlisten: Eine Liste der aktuellen Kunden Ihres Unternehmens ist für potenzielle Käufer sehr hilfreich.
  10. Andere wichtige Dokumente: Es kann sein, dass Sie potenziellen Käufern weitere wichtige Dokumente zur Verfügung stellen müssen, die für Ihr Unternehmen spezifisch sind.

Wenn Sie alle diese Dokumente im Voraus vorbereiten, wird der Verkauf Ihres Unternehmens wesentlich reibungsloser verlaufen. Haben Sie Fragen dazu, welche Dokumente Sie vorlegen müssen, können Sie sich an einen Wirtschaftsanwalt wenden.

Schritt 2: Käufer finden

Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen, den richtigen Käufer für Ihr Unternehmen zu finden:

  1. Definieren Sie Ihren idealen Käufer.
    Der erste Schritt bei der Suche nach einem Käufer besteht darin, Ihren idealen Käufer zu definieren. Nach welcher Art von Käufer suchen Sie? In welche Branche wollen Sie verkaufen? Die Beantwortung dieser Fragen wird Ihnen helfen, Ihre Suche einzugrenzen. So können Sie Käufer finden, die mit größerer Wahrscheinlichkeit an Ihrem Unternehmen interessiert sein werden.
  2. Nutzen Sie Ihre Netzwerke.
    Eine der besten Möglichkeiten, einen Käufer zu finden, ist, Ihre Netzwerke zu nutzen. Sprechen Sie mit Ihren Freunden, Ihrer Familie und Ihren Geschäftspartnern. Finden Sie heraus, ob jemand einen Käufer kennt, der am Kauf Ihres Unternehmens interessiert sein könnte.
  3. Arbeiten Sie mit einem Profi zusammen.
    Wenn Sie nicht sicher sind, wo Sie mit der Suche beginnen sollen, können Sie mit einer M&A Beratung zusammenarbeiten. Professionelle Berater haben Erfahrung mit der Suche nach Käufern für Unternehmen und können Ihnen helfen, den Prozess zu steuern.
  4. Nutzen Sie Online-Ressourcen.
    Es gibt eine Reihe von Online-Ressourcen, die Ihnen helfen können, Käufer für Ihr Unternehmen zu finden. Websites wie “DUB”, “nexxt-change” sowie die “KERN Firmenbörse“ sind gute Anlaufstellen für Ihre Suche.
  5. Ziehen Sie einen strategischen Käufer in Betracht.
    Ein strategischer Käufer ist ein Unternehmen, das ein anderes Unternehmen übernehmen möchte, um sein Geschäft zu erweitern. Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Unternehmen gut zu einem strategischen Käufer passen würde, können Sie sich an Unternehmen in Ihrer Branche wenden.

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Schritt 3: Unternehmensnachfolger auswählen

Dies kann eine schwierige Entscheidung sein, denn es gibt viele Faktoren zu berücksichtigen. Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen, den richtigen Nachfolger für Ihr Unternehmen auszuwählen.

  1. Bedenken Sie die Zukunft des Unternehmens.
    Wenn Sie einen Nachfolger auswählen, müssen Sie an die Zukunft des Unternehmens denken. Was sind Ihre Pläne für das Unternehmen? Wie groß ist das Wachstumspotenzial? Sie müssen jemanden auswählen, der nicht nur das derzeitige Erfolgsniveau halten. Er sollte das Unternehmen auch auf die nächste Stufe bringen können.
  2. Suchen Sie nach jemandem mit den richtigen Fähigkeiten und Erfahrungen.
    Natürlich wollen Sie jemanden auswählen, der über die richtigen Fähigkeiten und Erfahrungen verfügt, um das Unternehmen zu übernehmen. Aber Sie müssen auch sicherstellen, dass die Person gut zur Unternehmenskultur passt und Ihre Vision für die Zukunft teilt.
  3. Wählen Sie jemanden, dem Sie vertrauen können.
    Dies mag offensichtlich erscheinen, aber es ist wichtig, dass Sie jemanden auswählen, dem Sie vertrauen können, um das Unternehmen zu übernehmen. Es sollte sich um jemanden handeln, dem Sie das Geschäft gerne überlassen.
  4. Vergewissern Sie sich, dass die Person der Verantwortung gewachsen ist.
    Ein Unternehmen zu übernehmen, ist eine große Verantwortung. Sie müssen sich vergewissern, dass die Person, die Sie auswählen, für dieses Maß an Verantwortung bereit ist. Er sollte über die Erfahrung und das Selbstvertrauen verfügen, um die Herausforderung anzunehmen.
  5. Sorgen Sie für eine Nachfolgeregelung.
    Sobald Sie einen Nachfolger ausgewählt haben, müssen Sie einen Plan haben, wie dieser das Unternehmen übernehmen wird. Dieser sollte einen Zeitplan, eine Liste der Verantwortlichkeiten und einen Plan für den Übergang in die Rolle des Nachfolgers enthalten.

Die Entscheidung darüber, wer Ihr Unternehmen übernehmen soll, ist eine wichtige Entscheidung. Sie sollten Sie sich die Zeit nehmen, alle Faktoren zu berücksichtigen. So können Sie sicher sein, dass Sie die beste Wahl für die Zukunft Ihres Unternehmens treffen.

Schritt 4: Prüfung des Unternehmens

Es gibt viele Faktoren, die beim Verkauf eines Unternehmens zu berücksichtigen sind, und eine Prüfung ist einer der wichtigsten. Hierbei kann es sich um eine verkäuferseitige Due Diligence handeln. Die Due Diligence kann aber auch gesondert vom Käufer ausgeführt werden. Dann ist die Prüfung eine alleinstehende Maßnahme für Sie als Verkäufer.

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Eine Prüfung des Unternehmens beim Verkauf des Unternehmens ist ein wichtiger Schritt. Sie stellt sicher, dass das Unternehmen aus den richtigen Gründen verkauft wird und dass der Käufer einen fairen Deal erhält.

Die Prüfung sollte von einem unabhängigen Dritten durchgeführt werden. Sie sollte zudem eine Überprüfung der Jahresabschlüsse, der rechtlichen Dokumente und der Geschäftsabläufe umfassen.

Erweitern lässt sich der Vorgang auch auf den Kundenstamm, die Mitarbeiter und die Lieferanten des Unternehmens. Die Prüfung sollte alle potenziellen Risiken aufzeigen, die sich auf den Verkauf des Unternehmens auswirken könnten.

Schritt 5: Verhandlung des Kaufpreises

Wenn es darum geht, den Kaufpreis eines Unternehmens zu verhandeln, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Zuallererst müssen Sie eine klare Vorstellung davon haben, was das Unternehmen wert ist. Das bedeutet, dass Sie Dinge wie die Vermögenswerte des Unternehmens, seine Einnahmen und Gewinne sowie sein Wachstumspotenzial berücksichtigen müssen. Sobald Sie den Wert des Unternehmens gut kennen, können Sie mit den Verhandlungen über den Kaufpreis beginnen.

Denken Sie daran, dass der Verkäufer wahrscheinlich eine eigene Vorstellung davon hat, was das Unternehmen wert ist. Es ist auch wichtig, dass Sie zu Kompromissen bereit sind. In vielen Fällen wird der Verkäufer bereit sein, über den Kaufpreis zu verhandeln, wenn er das Gefühl hat, ein faires Angebot zu erhalten.

Denken Sie auch daran, dass der Kaufpreis nicht das Einzige ist, worüber Sie verhandeln. Sie müssen auch über die Verkaufsbedingungen sprechen. Dazu gehören Dinge wie der Zahlungsplan und die Vertragsdauer. Wenn Sie mit diesen Bedingungen nicht vertraut sind, sollten Sie einen Experten hinzuziehen.

Schritt 6: Unternehmenskaufvertrag

Ein Kaufvertrag ist ein Vertrag zwischen einem Käufer und einem Verkäufer, der die Bedingungen für eine Transaktion festlegt. Dieser Vertrag kann für den Verkauf jeder anderen Art von Unternehmen (vom Einzelunternehmen bis zur GmbH) verwendet werden. Der Kaufvertrag sollte den Kaufpreis und die Verkaufsbedingungen enthalten. Und zusätzlich auch alle Bedingungen, die erfüllt werden müssen, bevor der Verkauf abgeschlossen ist.

Als wichtiges Instrument schützt der Vertrag sowohl den Käufer als auch den Verkäufer und stellt sicher, dass sich beide Parteien über die Bedingungen der Transaktion im Klaren sind. Ein Kaufvertrag sollte bei jedem Verkauf eines Unternehmens verwendet werden. Er stellt sicher, dass die Transaktion reibungslos verläuft und beide Parteien zufrieden sind.

Wir sind gern für Sie da, wenn Sie einmal Fragen haben

Wir bei KERN Unternehmensnachfolge wissen um die Komplexität sowohl beim Unternehmensverkauf als auch Unternehmensnachfolge und Unternehmenskauf. Seit fast 20  Jahren fokussiert sich unsere Beratergruppe auf den Schwerpunkt Unternehmensnachfolge. Dank dieser Erfahrung lösen wir heute alle Fragen und Aufgaben, die Unternehmern von Bedeutung sind.

Mit diesen 6 Checklisten haben Sie alle Schritte genau im Blick

Jede Partnerin und jeder Partner bei KERN ist selber Unternehmer und hat vielfältige, persönliche Lebenserfahrungen mit dem Thema Unternehmensnachfolge. Verbunden mit der Haltung, dass die wichtigen Werte eines Unternehmens achtsam, wertschätzend und professionell in die Zukunft transferiert werden, entstanden die folgenden Unterlagen und Checklisten. Zum Wohle der Übergeber, Übernehmer, der Mitarbeiter und des Unternehmens selbst.

Diese Checklisten empfehlen wir jedem Unternehmer. Sie sind eine große Unterstützung für die individuelle Übergabe und bei Unternehmensverkäufen.

Inhaltsverzeichnis Unterlagen und Checklisten

  1. Checkliste Unternehmensverkauf, Ablauf und Planung
  2. Checkliste Betriebswirtschaft
  3. Checkliste zur Altersvorsorge und Vermögenslage
  4. Checkliste Unternehmensverkauf Steuern
  5. Checkliste, um den passenden Unternehmensnachfolger zu finden
  6. Rechtliche Aspekte beim Unternehmensverkauf
  7. Bonus: Die Due-Diligence-Checkliste

Checkliste Unternehmensverkauf, Ablauf und Planung

Steht die Entscheidung für einen Unternehmensverkauf, sind detaillierte Kenntnisse über Unternehmensverkauf Ablauf und Planung unerlässlich. Der Firmenverkauf, dieses Assets unterliegt besonderen Regeln. Nur eine gewissenhafte Vorbereitung versetzt Sie als Übergeber in die Lage, in den einzelnen Phasen jederzeit den Überblick zu behalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen. 

Dies trifft selbst dann zu, wenn Sie ein erfahrener Rechtsanwalt oder eine mandatierte M&A Beratung bei allen Schritten der Unternehmensnachfolge unterstützt. Denn die Regelung Ihrer Nachfolge ist Ihr zentrales Thema.

Nr. Ablauf und Planung JaNoch
nicht
1Ich habe eine persönliche, schriftlich fixierte Lebens- und Zielplanung.
2Es existiert eine strategische Unternehmensplanung für die nächsten Jahre.
3Meine unternehmerischen Ziele sind klar definiert.
4Meine persönlichen und unternehmerischen Ziele sind miteinander vereinbar.
5Ich habe bereits über einen Rückzug aus meinem Unternehmen nachgedacht.
6Ich habe bereits einen Zeitpunkt für den Rückzug aus meinem Unternehmen ins Auge gefasst.
7Ich freue mich auf eine „arbeitsfreie“ Zeit nach der Übergabe.
8Ich habe für mich selbst Aktivitäten definiert, die mich nach dem Ausscheiden aus dem aktiven
Berufsleben neu fordern.
9Ich möchte mich – ggf. nach einer angemessenen Übergabephase – völlig aus meinem
Unternehmen zurückziehen.
10Neben der Unternehmensleitung soll auch das Eigentum am Unternehmen auf Dritte übergehen.
11Ich habe klare Vorstellungen, wie die Unternehmensnachfolgegeregelt werden soll.
12Ich habe qualifizierte Ansprechpartner (Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer,
Unternehmens- und Bankberater), die mich bei der Planung und Umsetzung meiner
Nachfolgeregelung begleiten.
13Es gibt bereits einen „Fahrplan“ für die Übergabe meines Unternehmens.
14Mein Fahrplan zur Unternehmensnachfolge ist mit meiner Familie / meinen engsten
Freunden abgestimmt.
15Die leitenden Mitarbeiter kennen diesen Fahrplan.
16Es gibt Regelungen für den Fall, dass ich unerwartet für längere Zeit oder ganz ausfalle.
17Es gibt eine Notfallplanung, falls der Nachfolger plötzlich ausfällt.

Bild von Nils Koerber mit der Möglkichkeit, einen kostenlosen Termin zum Erstgespräch zu vereinbaren.
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Oder sprechen Sie mit dem KERN-Spezialisten in Ihrer Nähe!

Betriebswirtschaftliche Aspekte

Aus unserer Erfahrung sind oft die unterschiedlichen Vorstellungen über den Wert eines Unternehmens verantwortlich für das Scheitern von Nachfolgeprojekten. Ein wesentlicher Grund ist der hohe emotionale Wert des Unternehmens für den oder die aktuellen Gesellschafter, der leicht zu einer besonders hohen monetären Bewertung führt. Ein Nachfolger blickt ganz anders auf das Lebenswerk eines Übergebers. 

Bei der Bewertung eines Unternehmens trägt er eine Investorenbrille und geht bei der Übernahme eher rational vor. Wenngleich auch er nicht ganz frei von emotionalen Faktoren ist – hier sei als Beispiel ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis genannt. Die zentrale Frage lautet aber: Wie nachhaltig erzeugt das Geschäftsmodell des Unternehmens einen Mehrwert für seine Kunden? 

Erst wenn Sie Ihrem Nachfolger darlegen können, dass dies auch zukünftig gelingt, geht er davon aus, dass ihr Unternehmen nachhaltige Erträge erwirtschaftet. Lesen Sie in unseren Unterlagen mehr dazu.

Nr. Betriebswirtschaftliche AspekteJa Noch
nicht
1Es gibt eine fixierte strategische und operative Planung für mein Unternehmen.
2Diese Planung wird laufend kontrolliert und ggf. veränderten Verhältnissen angepasst.
3Es existiert ein Zielsystem für mein Unternehmen.
4Mein Unternehmen wird über ein Kennzahlensystem gesteuert.
5Es gibt ein schriftlich fixiertes Organigramm für mein Unternehmen.
6Die jetzige Aufbauorganisation entspricht den zukünftigen Anforderungen.
7Die Ablauforganisation ist transparent und für Dritte nachvollziehbar.
8Die zweite Führungsebene ist in der Lage, das Unternehmen ohne mich zu führen.
Die betrieblichen Leitungsfunktionen werden optimal wahrgenommen:
9im Bereich Personalmanagement
10im Bereich Marketing
11im Bereich Vertrieb
12im Bereich Forschung und Entwicklung
13im Bereich Produktion / Leistungserstellung
14im Bereich Einkauf
15im Bereich Rechnungswesen
16Es gibt eine Stärken- und Schwächenanalyse für mein Unternehmen.
17Die Personalstruktur ist auf meine Unternehmensgröße und den Unternehmenszweck
optimal abgestimmt.
18Meine Branche ist eine Wachstumsbranche.
19Die vorhandenen Marktpotenziale werden ausgeschöpft.
20Ich kenne die wichtigsten Eckdaten meiner Wettbewerber.
21Ich habe Wettbewerbsvorteile.
22Alle meine Produkte / Dienstleistungen sind wettbewerbsfähig
23Ich kenne den Produktlebenszyklus all meiner Produkte / Dienstleistungen.
24Ich weiß, dass es kurzfristig keinen Handlungsbedarf bei der Neuproduktentwicklung gibt.
25Die Produkt-Deckungsbeiträge / die kostenträgerbezogene Wertschöpfung sind bekannt.
26Ich verfüge über einen schlagkräftigen Vertrieb.
27Der Vertrieb wird überwiegend nach Leistung vergütet.
28Es gibt eine transparente Vertriebskonzeption.
29Es gibt keine Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten / Subunternehmern.
30Es gibt eine aussagefähige Vor- und Nachkalkulation.
31Mein Unternehmen arbeitet rentabel.
32Alle Geschäftsfelder meines Unternehmens sind rentabel.
33In jüngster Vergangenheit hat es Restrukturierungsprojekte gegeben.
34Die Finanzierungsstruktur ist optimal.
35Es gibt Finanzierungsspielräume.
36Die Liquiditätsreserven sind ausreichend.
Mit meinem Standort bin ich zufrieden:
37Regionaler Standort
38Feinstandort

Sie möchten Ihre Firma verkaufen oder planen eine familieninterne Unternehmensnachfolge und wollen den Unternehmenswert berechnen, bevor Sie einen Berater für eine Unternehmensbewertung mandatieren? Dann nutzen Sie jetzt unseren Unternehmenswertrechner: einfach und kostenlos.

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Checkliste zur Altersvorsorge und Vermögenslage

Wie steht es um Ihre künftige finanzielle Versorgungslage und ggf. die Ihrer Familie? Welche finanziellen Mittel stehen Ihnen in Zukunft zur Bestreitung Ihres Lebensunterhaltes zur Verfügung? Über welche finanziellen Ressourcen verfügen Sie und mit welchen regelmäßigen Zahlungen können Sie weiterhin rechnen? Hierzu sollten Sie einen möglichst detaillierten Einnahmen-Ausgaben-Plan erstellen, damit Sie präzise eventuelle Versorgungslücken und deren Höhe einschätzen können.

Diese Informationen sind deshalb wichtig, um zu beurteilen ob der Unternehmensverkauf bzw. der Unternehmenskaufpreis einen wesentlichen finanziellen Eckpfeiler Ihrer Altersvorsorge darstellen soll oder ob Sie andere Ziele des Unternehmensverkaufs in den Fokus rücken können. Den Start in diese Recherche machen Sie hier:

Nr. Altersvorsorge und Vermögenslage Ja Noch
nicht
1Es gibt eine Einnahmen-/ Ausgabenplanung für die Zeit nach meinem Ausscheiden
aus dem Unternehmen.
2Ich kenne die Höhe meiner Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung und
ggf. aus der freiwilligen Zusatzrentenversicherung.
3Mein Lebensstandard ist auch nach dem Ausscheiden aus meinem Unternehmen
gesichert.
4Ich habe einen genauen Überblick über den Umfang und die Struktur meines
Vermögens.
5Die Struktur meines Vermögens ist auf meine Ziele und Wünsche abgestimmt.
6Mein Versicherungsbestand und -bedarf wurde in den letzten drei Jahren überprüft
und optimiert.
7Meine erbrechtlichen Angelegenheiten sind geklärt und ggf. ergänzende Verträge
geschlossen.
8Es gibt eine Liste der, aus meiner Einschätzung, pflichtteilsberechtigten Personen.
9Die Erben sind über die ihnen zukommenden Erbteile informiert.
10Ich bin über die Möglichkeiten der vorweggenommenen Erbfolge informiert.
11Durch die Klärung der erbrechtlichen Angelegenheiten ist gewährleistet,dass im
Erbfall das Betriebsvermögen im Unternehmen verbleibt.
12Es ist sichergestellt, dass der Bestand des Unternehmens nicht durch Erbstreitigkeiten
gefährdet werden kann.
13Ich habe geprüft, ob die Absicherung meiner Hinterbliebenen ausreichend ist.
14Es erfolgte eine Prüfung, ob genügend Liquidität für die Erben zur Verfügung steht,
um eventuelle Erbschaftsforderungen begleichen zu können.

Checkliste Unternehmensverkauf Steuern

Der erste Blick auf die Zahlen muss stimmen, um die richtigen Käufer anzulocken und ein nachhaltiges Interesse am Unternehmen zu erzeugen.

Es gilt die Werte des Unternehmens für eine Firmenübernahme transparent darzustellen. Auch mit Blick auf die Attraktivität des Unternehmens gegenüber potenziellen Investoren genießt dieses Prinzip höchste Priorität. Das betrifft vor allem häufig auftretende stille Reserven in der Bilanz. Diese sollten nach Möglichkeit nicht still bleiben. Dieser Grundsatz bleibt auch dann richtig, wenn sich durch die Hebung stiller Reserven kurzfristig eine höhere Steuerlast ergibt. Prinzipiell gilt es, durch eine Bilanzbereinigung die Bilanzsumme so weit wie möglich zu reduzieren und Steueroptimierungen und Pensionsrückstellungen aufzulösen. Alle Bilanzpositionen, die nicht eindeutig dem Unternehmen zurechenbar sind, sollten die Bilanz verlassen.

Die wichtigste Empfehlung lautet hier: die Trennung der Bereiche zwischen Altgesellschafter und zu veräußerndem Unternehmen vorzunehmen. Welche Fragestellungen dabei zu berücksichtigen sind, erfahren Sie hier:

Nr. Steuern Ja Noch
nicht
1Ich habe meine grundsätzlichen Überlegungen zu meiner Nachfolgeregelung bereits mit einem
qualifizierten Steuerexperten besprochen.
2Die steuerlichen Konsequenzen meiner Nachfolgeregelung sind mir bekannt.
3Ich habe mit Blick auf die geplante Nachfolgeregelung meine steuerrechtlichen Verhältnisse
bereits überprüfen lassen
4Ich sehe im Vorfeld der Nachfolgeregelung hier Handlungsbedarf.
5Die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Nachfolgeregelung sind mir bekannt.
6Ich habe prüfen lassen, ob eine vorweggenommene Erbfolge ggf. steuerliche Vorteile für mich
und meine Erben hat.
7Es wurde überprüft, ob meine erbrechtlichen Regelungen so gestaltet werden können, dass ggf.
steuerliche Freibeträge mehrfach genutzt werden können.
8Es erfolgte eine Prüfung, ob die Leistung meiner ggf. vorhandenen Lebensversicherungen im
Todesfall erbschaftssteuerfrei sind.
9Die Nachfolgeregelung berücksichtigt das Thema meiner Alterssicherung auch unter
Berücksichtigung steuerlicher Gesichtspunkte.
10Es ist geprüft worden, ob eine Rechtsformänderung meines Unternehmens steuerliche Vorteile
für mich hat.Unt
11Soweit ein Verkauf Ihres Unternehmens beabsichtigt ist:
Es ist überprüft worden, ob eine Kaufpreiszahlung für mein Unternehmen in Form einer laufenden
Rente aus steuerlichen Gründen einer Einmalzahlung vorzuziehen ist.
12Die bei der Vorbereitung der Übergabe aufgegriffenen und geprüften steuerrechtlichen Sachverhalte
sind so dokumentiert, dass ich und mein potenzieller Nachfolger damit eine sichere Basis für unsere
Entscheidungen haben.
13Es liegen sämtliche aktuelle Erklärungen und Bescheide für sämtliche Steuerarten vor.
14Es ist geprüft worden, dass es keine steuerlichen „Altlasten“ (z.B. Steuerrückstände, steuerliche
Nachforderungen etc.) gibt.
15Ich habe bei meinem Steuerberater das Gefühl, dass dieser immer (auch jetzt) mit der
Unternehmensentwicklung mitgewachsen ist.
16Eventuell aus der Nachfolgeregelung entstehende Steuerbelastungen können problemlos finanziert
werden

Weiterführendes Thema:

In unserem Beitrag GmbH verkaufen Steuern geben wir Ihnen 8 nützliche Tipps zur optimalen Besteuerung.

Checkliste, um den passenden Unternehmensnachfolger zu finden

Zunächst sind Unternehmen kein fungibles Gut, sondern komplexe, gewachsene und individuelle Gebilde. Unternehmern fehlt deshalb häufig die Kenntnis über eine strukturierte Vorgehensweise bei der Suche nach qualitativ geeigneten Nachfolgern. Ferner bindet das Tagesgeschäft die Kapazitäten der Verkäufer für eine geeignete Recherche. Dadurch scheitert dann die zeitaufwändige, professionelle Suche nach einem geeigneten Nachfolger für die Übergabe aus Zeitgründen. Nicht zuletzt sind Unternehmer zu Recht äußerst sensibel, wenn es um eine Offenbarung der Verkaufsabsicht geht. Denn das Bekanntwerden einer geplanten Transaktion kann negative Auswirkungen auf die Belegschaft, Kunden, Lieferanten oder finanzierende Banken haben.

Zur Käufersuche gehören die Identifikation, Ansprache und Auswahl von Kaufinteressenten. Das stellt eine der größten Herausforderungen für Unternehmensverkäufer dar. Von ihr hängt der Erfolg des Unternehmens, der Bestand des Unternehmens, seiner Arbeitsplätze und die Erzielung eines optimalen Kaufpreises ab. Für die Suche nach einem Käufer empfiehlt sich eine systematische Herangehensweise unter Einbeziehung aller relevanten Zielgruppen/Investoren. Diese erzeugt eine größere und qualitativ höhere Nachfrage und hilft somit den Veräußerungserlös zu maximieren und den Fortbestand des unternehmerischen Werkes zu gewährleisten. Lesen Sie hier, wie Sie systematisch vorgehen können.

Nr. Unternehmensnachfolger Ja Noch
nicht
1Es gibt ein Anforderungsprofil für meinen Nachfolger.
2Ich habe dieses Anforderungsprofil schon mal mit einem kompetenten Berater besprochen.
3Ich weiß, wer mich bei der Nachfolgersuche unterstützt.
4Ich habe bereits einen oder mehrere Nachfolger ins Auge gefasst.
5Mein Nachfolger steht bereits fest.
6Für meinen Nachfolger gibt es eine Stärken- / Schwächenanalyse.
7Der Nachfolger kennt mein Unternehmen?
8Der Nachfolger kennt meinen Markt, die Wünsche meiner Kunden und die Stärken und Schwächen
der Mitbewerber.
9Mein Nachfolger hat Branchenerfahrung.
10Mein Nachfolger verfügt über Führungserfahrungen.
11Mein Nachfolger verfügt über die notwendigen formellen Voraussetzungen zur Leitung meines
Unternehmens.
12Mein Nachfolger hat klare Vorstellungen darüber, was das Unternehmen in der Zukunft erfolgreich
macht.
13Mein Nachfolger hat seine unternehmerischen und persönlichen Ziele schriftlich formuliert.
14Es gibt einen konkreten Zeit- und Ablaufplan zur Einarbeitung meines Nachfolgers.
15Es ist geklärt, wie mein Nachfolger zunächst hierarchisch und räumlich in meinem Unternehmen
eingeordnet wird.
16Die leitenden Mitarbeiter meines Unternehmens sind über den Nachfolger informiert.
17Kunden und Lieferanten meines Unternehmens sind über den Nachfolger informiert.
18Die Finanzierung des Nachfolgers ist gesichert.
19Ich bin auch nach dem Rückzug aus dem Unternehmen bereit, meinem Nachfolger bei Bedarf beratend
zur Seite zu stehen.

Rechtliche Aspekte beim Unternehmensverkauf

Der Unternehmensverkauf bringt, neben dem klassischen Unternehmenskaufvertrag, einige Entscheidungen über rechtliche und steuerrechtliche Aspekte mit sich. 

Verschaffen Sie sich selbst Klarheit darüber, ob und wie der Firmenname Ihres Unternehmens auf den neuen Erwerber übergehen kann. Dies hängt einerseits maßgeblich von Ihrer ganz persönlichen Präferenz und Verbundenheit zu Ihrem Firmennamen ab, aber auch von dessen Bindungswirkung für Kunden. Ein Erwerber wird insbesondere dann, wenn der Unternehmensname eine starke Kundenbindung und Markenbildung repräsentiert, besonderen Wert darauf legen. Schaffen Sie also möglichst frühzeitig für sich selbst persönliche Klarheit und die rechtlichen Voraussetzungen, um gegebenenfalls den Firmennamen übertragen zu können.

Ebenso wichtig ist die Standortfrage. Kann das Unternehmen am bisherigen Standort verbleiben? Oder möchten Sie gegebenenfalls die Immobilie (sofern sie sich in Ihrem Eigentum befindet) in der Zukunft für andere Zwecke nutzen? Möchten Sie die Immobilie verkaufen, um damit Ihre Altersvorsorge abzusichern? Oder ist es Ihnen lieber, die Immobilie an den neuen Inhaber zu vermieten und damit langfristig verlässliche Einnahmen zu generieren? Und wann ist der richtige Zeitpunkt für die Übergabe? Dies kann insbesondere in Bezug auf die Erreichung spezifischer Altersgrenzen unter steuerlichen Gesichtspunkten ein wichtiges Thema sein. Aber auch hinsichtlich des zeitlichen Vorlaufes, um steuerliche Optimierungen noch rechtzeitig vor dem Verkauf einzuleiten. Erfahren Sie mehr zu rechtlichen Aspekten: 

Nr. Rechtliche Aspekte JaNoch
nicht
1Ich weiß welche Rechtsgebiete im Zusammenhang mit meiner geplanten Nachfolgeregelung tangiert
werden.
2Ich habe die Grundzüge meine geplanten Nachfolgeregelung bereits mit einem oder mehreren
qualifizierten Juristen besprochen.
3Im Vorfeld der Nachfolgeregelung sehe ich hier Handlungsbedarf.
4Meine Rechtsform, meine schuld- und sachenrechtlichen Verträge sowie die sonstigen Regelungen
entsprechen den betrieblichen Erfordernissen.
5Die unterschiedlichen Rechtsformen sowie deren Auswirkungen auf Haftungsfragen und
Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten sind mir bekannt.
6Es ist sichergestellt, dass ich nach Übergabe meines Unternehmens von jeglicher Haftung für
Verbindlichkeiten des Unternehmens sowohl im Innen- als auch im Außenverhältnis freigestellt bin.
7Es ist sichergestellt, dass sämtliche Formvorschriften für die zu schließenden Verträge eingehalten werden.
8Es gibt eine strukturierte Aufstellung aller im Zusammenhang mit der Übergabe erforderlichen Verträge
und Willenserklärungen.
9Alle Vermögensgegenstände sind auf etwaige Eigentumsvorbehalte, Abtretungen, Sicherungsübereignungen
oder Pfandrechte hin überprüft worden.
10Die Verwertung meiner Patente, Schutzrechte oder ähnlicher Rechte ist geregelt.
11Alle im Hinblick auf die Übergabe in Frage kommenden Rechtsformänderungen wurden auf ihre Vorteilhaftigkeit
überprüft.
Soweit ein Rechtsformwechsel beabsichtigt ist:
12Ich kenne die wichtigsten für mich relevanten Vorschriften der neuen Rechtsform (Vertretung, Haftung,
Mitwirkung, Organe, Publizität, Insolvenz).
13Die steuerlichen Konsequenzen einer Beibehaltung bzw. eines Wechsels der Rechtsform sind geprüft worden.
14Es ist eine güterrechtliche Regelung getroffen worden, die mein Unternehmen jederzeit handlungsfähig erhält.
15Mein Ehevertrag wurde insgesamt im Hinblick auf etwaige Konsequenzen für die geplante Nachfolgeregelung
überprüft.

Bonus: Die Due-Diligence-Checkliste

Für weitergehende Fragen zu unseren Checklisten Unternehmensverkauf und weiteren unterstützenden Unterlagen nehmen Sie gern Kontakt mit Experten aus unserer Beratergruppe auf.

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