Betriebsübergabe im Handwerk - Auszeichnung durch WirtschaftsWoche
Ausgezeichnete Betriebsübergabe im Handwerk

Betriebs­über­ga­be im Handwerk - Auszeich­nung durch Wirtschafts­Wo­che

Die erfolg­rei­che Betriebs­über­ga­be im Handwerk ist in Zeiten des Fachkräf­te­man­gels eine Heraus­for­de­rung. Für den erfolg­rei­chen Unter­neh­mens­ver­kauf eines Handwerks­be­triebs zeich­ne­te die Wirtschafts­Wo­che erneut KERN – Die Nachfolge­spezialisten als einen der besten Mittel­stands­be­ra­ter Deutsch­lands aus.

Der umfang­reichs­te Berater­check Deutsch­lands würdig­te die erfolg­rei­che Betriebs­über­ga­be eines Kälte­tech­nik­un­ter­neh­mens. Dadurch erhiel­ten die Nachfolge­spezialisten von KERN den vierten Preis in drei Jahren.

Heraus­for­de­rung Betriebs­über­ga­be im Handwerk

Denn am Beispiel dieser Unter­neh­mens­nach­fol­ge im Handwerk zeigt sich eine Vielzahl der Heraus­for­de­run­gen vor denen Famili­en­be­trie­be in Zeiten des demogra­fi­schen Wandels stehen.

Dabei bestim­men drei wesent­li­che Trends diese Entwick­lung:

  • Deutsch­lands Famili­en­un­ter­neh­mer stehen vor dem Ruhestand: Bereits heute sind mehr als 45 % aller Firmen­chefs älter als 55 Jahre. In nur fünf Jahren steigt dieser Anteil auf mehr als 60 %.
  • Unter­neh­mens­nach­fol­gen in der Familie gehen drama­tisch zurück: Um die Jahrtau­send­wen­de wurden noch rund zwei Drittel aller Genera­ti­ons­wech­sel in der Familie organi­siert. Mittler­wei­le ist dieser Anteil auf unter 40% gefal­len. Dies betrifft insbe­son­de­re Famili­en­un­ter­neh­men mit einem Umsatz von bis zu 5 Millio­nen Euro.
  • Auf den Fachkräf­te­man­gel folgt ein Unter­neh­mer­man­gel: In den nächs­ten zehn Jahren schei­den rund 6 Millio­nen Fachkräf­te und Unter­neh­mer aus dem aktiven Arbeits­le­ben aus. Die Nachfol­ge für Fachkräf­te und Unter­neh­mer ist neben der Digita­li­sie­rung das wichtigs­te Thema des Mittel­stands. Dabei entwi­ckelt sich die Nachfol­ge zu einem Kampf um die besten Köpfe.

So auch beim ausge­zeich­ne­ten Projekt. Dessen Quali­täts­merk­mal ist zunächst eine heraus­ra­gen­de regio­na­le Markt­stel­lung mit vielen Stamm­kun­den. Zudem zeich­net es sich durch eine Vielzahl von Service­ver­trä­gen und ein spezi­fi­sches Leistungs­an­ge­bot aus. Aus diesem Grund war der Betrieb beson­ders für Manage­ment-Buy-In-Kandi­da­ten oder strate­gi­sche Inves­to­ren mit Wachs­tums­plä­nen in dieser Region geeig­net.

Fachkräf­te­man­gel führt zu Unter­neh­mer­man­gel

Die Kälte­tech­nik leidet seit Jahren unter einem extre­men Nachwuchs-, Meister- und Fachkräf­te­man­gel“, beschreibt KERN-Partner Ingo Claus die schwie­ri­ge Ausgangs­la­ge. Er ergänzt: „Den Wettbe­werb um die besten Köpfe gewin­nen infol­ge­des­sen die gut auf die Unter­neh­mens­nach­fol­ge vorbe­rei­te­ten Firmen. Schließ­lich können Überneh­mer in vielen Branchen bereits heute aus einer Vielzahl von Unter­neh­men wählen.“  So auch im von der Wirtschafts­Wo­che ausge­zeich­ne­ten Projekt. Denn von über 70 Erstkon­tak­ten zeigten nur drei Gesprächs­part­ner ernstes Inter­es­se an einer Übernah­me. Dennoch war die Betriebs­über­ga­be dieses Handwerks­un­ter­neh­mens nach 11 Monaten erfolg­reich abgeschlos­sen.

70 Erstkon­tak­te führten zur erfolg­rei­che Überga­be

Für KERN-Gründer Nils Koerber ist diese erneu­te Ehrung eine Bestä­ti­gung der indivi­du­ell zugeschnit­te­nen und kunden­na­hen Beratung. „Wir freuen uns sehr, diese renom­mier­te Auszeich­nung erneut zu erhal­ten. Für alle Partner und Mitar­bei­ter von KERN an den 20 Stand­or­ten in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz ist dies eine bedeut­sa­me Anerken­nung unserer tägli­chen Arbeit rund um Unter­neh­mens­nach­fol­gen in Famili­en­un­ter­neh­men.”

KERN hat sich seit seiner Gründung im Jahre 2004 als größte Berater­grup­pe für Unter­neh­mens­nach­fol­gen in der D-A-CH Region etabliert.

KERN beglei­tet im Rahmen von Nachfol­ge­pro­jek­ten nicht nur Firmen­ver­käu­fe und -käufe. Als einzi­ge überre­gio­na­le Unter­neh­mens­be­ra­tung im deutsch­spra­chi­gen Raum beglei­tet KERN überdies auch den inner­fa­mi­liä­ren Genera­ti­ons­wech­sel in Famili­en­un­ter­neh­men.

Aus diesem Grund sind im Berater­team 16 Wirtschafts­me­dia­to­ren oder syste­mi­sche Coaches aktiv, die mit großer Exper­ti­se Alt und Jung auf ihrem gemein­sa­men Weg in die Überga­be und Übernah­me beglei­ten.

Die Auszeich­nung „Best of Consul­ting“ verleiht die Zeitschrift Wirtschafts­Wo­che bereits zum zehnten Mal.

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Warum ist die Betriebs­über­ga­be im Handwerk so schwie­rig?

Dazu führen drei Entwick­lun­gen: Zunächst werden die Famili­en­un­ter­neh­mer immer älter. Sie stehen kurz vor dem Ruhestand. Zudem werden Genera­ti­ons­wech­sel immer selte­ner. Zuletzt stehen 6 Millio­nen Unter­neh­mer vor dem Ruhestand. Dadurch wird die Nachfol­ge zum Kampf um die besten Köpfe.

Warum wurde KERN wieder­holt ausge­zeich­net?

Insge­samt ist die Auszeich­nung in der indivi­du­el­len und engen Beratung begrün­det. Konkret zeich­ne­te die Wirtschafts­Wo­che die erfolg­rei­che Überga­be eines Kälte­tech­nik­un­ter­neh­mens aus. Von den 70 Inter­es­sen­ten zeigten nur drei weiter­füh­ren­des Inter­es­se. Dennoch wurde die Überga­be nach 11 Monaten erfolg­reich abgeschlos­sen.